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Ideale Ausgangsposition für den den Klassenerhalt
1. SC Kempten festigt nach drei Punkten gegen 1. SC Karlsruhe Mittelfeldplatz in der 2. Bundesliga und kommt dem Saisonziel näher
16. Dezember 2009, Kempten (lulu).
Das Saisonziel lautete einzig und allein Klassenerhalt. Nach dem 3:1-Sieg zum Ende der Vorrunde und dem 2:2 zum Auftakt der Rückrunde jeweils gegen den 1.SC Karlsruhe hat der 1. SC Kempten die Vorgabe dicht vor Augen. Die Mannschaft um Kapitän Norbert Mayr (39) steht nach zehn Spieltagen mit 10:10 Punkten auf Rang fünf. Damit hat das Team eine ideale Ausgangsposition, den Nichtabstieg in den folgenden acht Partien im Neuen Jahr zu realisieren.
«Wir sind Aufsteiger und liegen auf dem Platz, den wir uns vor der Saison vorgestellt haben», so Mayr. Kein Grund zur Unzufriedenheit also beim Aufsteiger aus dem Allgäu. «Wir zeigen uns gefestigt, auch in den Spielen, bei denen unser Profi David Heath nicht dabei war.» Die Mannschaft hat zudem Erfahrungen in der neuen Liga gesammelt und musste feststellen, dass das Niveau im Vergleich zur Vorsaison in der Bayernliga extrem hoch ist. Mayr: «Es gibt definitiv keine leichten Gegner mehr. Diese 2. Bundesliga ist brutal stark.»
Um zu bestehen, muss an jedem Spieltag 100 Prozent Leistungsbereitschaft abgerufen werden. Das zeigte Mayr im Heimspiel gegen Karlsruhe. Er absolvierte das erste Spiel an Position 4. Es war eine enge Partie gegen Petrovic. Mayr hatte im vierten Stand beim Stand von 11:10 Matchball. Sein Gegner spielte einen starken Ball und hatte sich schon abgewandt, weil er den Punkt sicher wähnte. Doch Mayr kam mit einem Hechtsprung wie dereinst Boris Becker noch an den Ball und durfte sich unter dem frenetischen Beifall der Fans dann feiern lassen.
«So ein Verrückter», sagte Rainer Böck (40) lachend, anerkennend. «So was habe ich noch nie gesehen.» Und Böck, der schon viele Jahre in der Bundesliga gespielt hatte, dürfte schon viel gesehen haben. Der Sieg von Mayr war umso wichtiger, da er der Grundstein für den Heimsieg war. In Karlsruhe unterlag er einem anderen Gegner. Böck an Position 3 und Heath (38) an Position 1 hatten keine Probleme mit ihren Gegnern und siegten klar. Nur Georg Pickl (22) an Position 2 musste die Überlegenheit seines Gegners aus der Schweiz zweimal akzeptieren.
Profi Heath am Knie operiert
Im Neuen Jahr geht es am 9. und 10. Januar mit den Partien gegen Stuttgart und in Schwandorf weiter. Im Vorfeld des Spieltages deuten sich Personalprobleme an. Heath musste sich am Tag nach dem Spiel in Karlsruhe einer Knie-Operation unterziehen und fällt drei Wochen aus. Ersatz Stephen Coppinger spielt in Südafrika ein Turnier und Talent Ken Gibson hält sich privat in Australien auf. In der Vorrunde gab es - mit Heath - drei Punkte aus den ersten zwei Spielen.
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Alle Zeichen stehen auf 2. Bundesliga
1. SC Kempten verteidigt Titel in der Bayernliga und will unbedingt aufsteigen
19. März 2009, Kempten (lulu).
Mal wieder deuten beim 1.Squash-Club (SC) Kempten alle Anzeichen darauf hin, dass der Klub in die 2. Bundesliga aufsteigt. Das Team um Kapitän Norbert Mayr verteidigte am letzten Spieltag die Meisterschaft in der Bayernliga und klopft - wie schon im vergangenen Jahr - an das Tor zur zweiten Liga.
Projekt erfolgreich beenden
2008 hatte Kempten sportlich das Ziel schon erreicht gehabt. Nur ein Veto des Verbandes, der den Allgäuern einen Verfahrensfehler zur Last gelegt hatte, verhinderte damals den Aufstieg. Heuer soll das Projekt «2. Bundesliga» positiv zu Ende gebracht werden.
Mayr: «Mit dieser Mannschaft können wir in der zweiten Liga sogar ganz oben mitspielen; unter der Voraussetzung, dass Rainer Böck und ich immer spielen.» Und natürlich unter der Voraussetzung, dass heuer die Aufstiegsrunde erfolgreich absolviert wird. Die findet Mitte Mai wohl in Kassel statt.
Mayr ärgert sich, wie alle im Team, über diesen späten Termin. «Zwei Monate nach dem Saisonende soll man nochmal Vollgas geben - was soll das eigentlich?» Peter Köck, Vizepräsident des Deutschen Squash-Verbandes, wundert sich. «Das mit dem späten Termin höre ich zum ersten Mal.» Er begründet es mit dem Rahmenterminkalender des Verbandes. «Vorher geht die Aufstiegsrunde wohl zeitlich nicht.»
Zeit ist auch ein Problem, das Kempten hat. Sie arbeitet gegen die Allgäuer. Mayr (39 Jahre), Böck (39) und der schottische Profi David Heath (37) kommen so langsam ins gesegnete Alter für Squashspieler. Deshalb ist ein Umdenken nötig.
Mit Ken Gibson (17), dem Kapitän der zweiten Mannschaft Jürgen Martin (21), Timo Wernhard (24) und U15-Nationalspieler Johannes Herz (14) stehen Talente auf dem Sprung. «Wir wollen uns in den nächsten fünf Jahren in der zweiten Liga etablieren», sagt Mayr. Der Unterbau der ersten Mannschaft würde passen. Jetzt muss sie nur noch den Aufstieg packen.
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Im Allgäu die Nummer 1
Zweite Mannschaft steht auf Platz eins
15. Januar 2009, Kempten (lulu).
Im Allgäu ist und bleibt der 1. SC Kempten die unumschränkte Nummer 1. Im Derby der Squash-Bayernliga gewann das Team um Kapitän Norbert Mayr bei den Ostallgäuern 4:0 und festigte mit einem 4:0 gegen SL Schwandorf Platz drei in der Tabelle hinter Spitzenreiter Sports4You München (der frühere Bundesligist 1. SC Solln) und dem Königsbrunner SC.
Mayr: «Niveau in der Liga hoch»
Die Begegnungen des letzten Hinrundenspieltages fanden in Reutte (Tirol) statt, da es in Füssen derzeit keine wettkampftaugliche Sportstätte gibt. Die ungewohnten Courts waren für die Spieler aus Kempten aber kein Problem. «Das Team hat kollektiv gut gespielt», so Mayr. «Das war aber auch nötig», da das Niveau in der Liga hoch ist.» Einmal mehr zahlte sich der Einsatz des schottischen Profis David Heath aus. Mayr: «Ohne ihn könnten wir nicht vorne mitspielen.»
Obwohl Kempten beide Partien gewann, wurde der Abstand zum Spitzenduo nicht kleiner. München und Königsbrunn gewannen ihre Spiele ebenfalls. «Wir haben jetzt zwar die letzten vier Begegnungen jeweils mit 4:0 gewonnen. Unsere Hoffnungen auf einen Ausrutscher von München und Königsbrunn haben sich aber nicht erfüllt», sagte Mayr.
«Nichtsdestotrotz ist unsere Ausgangsposition für den Rest der Saison vielversprechend.»
Am nächsten Spieltag kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Zweitplatzierten Königsbrunner SC. Mit einem Sieg würde Kempten am Gegner vorbeiziehen und sich auf Platz zwei setzen. Nur die zwei besten Mannschaften qualifizieren sich nach der Saison für die Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga. Derzeit führt München (22 Punkte) vor Königsbrunn (21) und Kempten (19). Für einen Sieg gibt es beim Squash drei Punkte.
Jeder kann jeden schlagen
«Auch wenn wir nicht gewinnen», so Mayr, «ist nichts entschieden. Nahezu jeder kann jeden schlagen. Aber auch wir müssen aufpassen und Teams aus dem hinteren Tabellenbereich nicht zu leicht nehmen.»
Restprogramm am 25. Januar trifft der 1. SC Kempten auf Königsbrunn und Osterhofen; am 8. Februar in Kempten auf Spitzenreiter Sports4You München und Taufkirchen II; am 1. März auf Augsburg II und Tutzing; am 15. März (letzter Spieltag) auf Füssen und Schwandorf.
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Johannes Herz auf Sprung ins Nationalteam
Nachwuchs-Squasher wird immer besser
18. Dezember 2008, Kempten (lulu).
Nach Ken Gibson wäre Johannes Herz (14 Jahre) der zweite Jugend-Nationalspieler des 1. SC . Derzeit ist er drauf und dran, diesen Sprung zu schaffen. Der Nachwuchsmann, der bereits in der Landesliga der Männer zum Einsatz kommt, wird immer besser. Beim zweiten deutschen Ranglistenturnier der Saison in Waiblingen wurde Herz in der Kategorie C Fünfter und besiegte dort bis zu vier Jahre ältere Gegner.
Beim Züricher Turnier «Cool and Clean», zu dem sich ein Teil der Weltelite seiner Altersklasse ein Stelldichein gab, wurde Herz Neunter. Aktuell rangiert er auf Rang 76 der Weltrangliste. In der Schweiz schlug er unter anderem die Nummer 26, 38 und 49 der Weltrangliste. Bundestrainer Oliver Pettke hatte Herz eingeladen. Das belegt, dass Herz bei Pettke hoch im Kurs steht.
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Allgäuer sitzen den Spitzenklubs im Nacken
Kempten hegt nach Heimspieltag wieder Aufstiegshoffnungen
12. Dezember 2008, Kempten (lulu).
Wie schon in der letzten Saison kommt der 1. SC in der Squash-Bayernliga schwer in die Gänge. Vor dem Heimspieltag gegen TBS Sharks Augsburg II und HSC Tutzing hatte das Team um Kapitän Norbert Mayr vier Punkte Rückstand auf das Spitzen-Duo (München und Königsbrunn). Doch das nahm sich an diesem Spieltag die Punkte gegenseitig ab. Nach zwei 4:0-Siegen in heimischen Courts ist klar: Mit den Allgäuern ist zu rechnen, wenn es um den Aufstieg in die 2. Bundesliga geht. Sie verkürzten den Abstand zur Spitze und hegen wieder Aufstiegshoffnungen.
Der Sieg gegen die ersatzgeschwächten Augsburger war für Profi David Heath (an Position 1), Raine Böck (2), Norbert Mayr (3) und Ken Gibson (4) noch eine reine Routine-Angelegenheit. Gegen das bis dato punktgleiche Tutzing musste Kempten schon mehr Gas geben. Den Grundstein zum Sieg legte Mayr gegen Peter Hartmann. Mit einer starken Vorstellung ließ er dem in drei Sätzen nicht den Hauch einer Chance und erntete Lob von allen Seiten. «Ich wollte unbedingt gewinnen», so Mayr, der gegen Hartmann in der letzten Saison noch sang- und klanglos verloren hatte. «Tutzing mit 4:0 zu schlagen ist schon was», so Mayr. «Dieses Team zu besiegen ist schwer, weil es ausgeglichen besetzt ist. Das ging, weil alle am Maximum gespielt haben.»
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Squasher mit tollem Start in der Landesliga
Zweite Mannschaft steht auf Platz eins
09. Oktober 2008, Kempten (lulu).
Die zweite Mannschaft des 1. Squash-Club Kempten hat einen guten Start in der neu formierten Landesliga hingelegt. Beim Heimspieltag im Center im Oberwang gelangen dem Team um den ehemaligen U15-Europameister Ken Gibson (16) zwei Siege. Jeweils 4:0 wurden der TSV Haunstetten II und der 1. SC Kempten III besiegt. Damit führt das Team die Tabelle an. Die dritte Mannschaft gab ihren Einstand in dieser Liga mit einem 2:2 gegen den TSV Haunstetten II.
Seit dieser Saison sind Bezirksliga und Landesliga zusammengefasst, weil die Anzahl der Mannschaften für zwei Ligen nicht gereicht hätte. Elf Vereine spielen den Aufsteiger in die Bayernliga aus, in der die erste Mannschaft aus Kempten schon spielt. Es gibt keine Bezirksliga mehr. Dementsprechend ist die Landesliga - ein schwäbisches Phänomen; in anderen Bezirken gibt es mehr Klubs - die unterste Liga, aus der es keinen Absteiger gibt.
Neuer Anlauf in die 2. Bundesliga
Trotz dieser Konstellation ist das Niveau in der Liga außergewöhnlich hoch. «Rang eins werden wir kaum halten können», so der Vorsitzende Dietmar Jürschik (49).
Er ist trotzdem hocherfreut: Zum ersten Mal in der mittlerweile 30-jährigen Geschichte des Vereins stehen drei Männer-Mannschaften des 1. SC Kempten in einer Saison im Spielbetrieb. Jürschik: «Squash boomt in Kempten weiterhin».
In knapp zwei Wochen beginnt die Runde in der Bayernliga. Zur Erinnerung: In der letzten Saison hatte der 1. SC Kempten sportlich den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Nach einer wochenlangen Odyssee wurde den Allgäuern aber der Aufstieg nach einer dubiosen Entscheidung des Verbandes wieder aberkannt. Daran knabberten Jürschik und Co., aber nun steht fest: «Wir nehmen einen neuen Anlauf in die 2.Liga», so der Vorsitzende.
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«Keine Lust, mit 50 eine künstliche Hüfte zu haben»
Ken Gibson ist das größte Talent beim 1. SC Kempten gewesen. Zwischen zwei Operationen der Entschluss: Kein Leistungssport mehr
23. August 2008, Kempten (lulu).
Was sagst Du zum Urteil und zur Einschätzung des Verbandes, dass du dich bei der Aufstiegsrunde im Spiel gegen Frankfurt unsportlich verhalten hast?
Ken Gibson: Das ist absolut lächerlich und haarsträubend. Ich glaube, dass der Verband die Gelegenheit genutzt und ein Exempel an mir statuiert hat. Ich war nie angepasst, wie es sich der Verband so vorstellt.
Wie geht es nach deiner Operation?
Ken Gibson: Super. Der Physiotherapeut hat sagt, wenn ich nicht wieder Leistungssport machen wollte, müsste ich gar nicht mehr kommen. Es ist alles hervorragend verheilt.
Willst du denn überhaupt wieder Leistungssport machen?
Ken Gibson: Der Arzt sagt, dass ich wohl mit 50 ein künstliches Hüftgelenk brauche, wenn ich weitermache. Das ist mir dann doch zu gefährlich.
Das heißt, du hörst mit Squash auf?
Ken Gibson: Nein. Ich spiele zu gerne. Außerdem lasse ich die Mannschaft nicht im Stich. Der Verein hat mich stets gefördert und auch auf Position 2 in der Bayernliga spielen lassen, damit ich mich entwickle. Norbert Mayr und Alex Schlichtherle haben mit mir oft trainiert. Mayr ist sogar mit auf die Turniere gefahren, um mich zu coachen. Nur international werde ich nicht mehr spielen.
Hatte die Operation Auswirkungen auf die Schule?
Ken Gibson: Ich habe sechs Wochen gefehlt und musste viel nachlernen. Aber am Ende hat es gut gereicht.
Glaubst du, den Anschluss nach der zweiten OP wieder zu schaffen?
Ken Gibson: David Heath, der bei uns spielt, hatte mal drei Jahre Pause gemacht, weil er nicht mehr motiviert war, und ist wieder reingekommen.
Hast Du einen Ausgleich zu Squash?
Ken Gibson: Ich spiele seit zwei Jahren Golf und habe Handicap 11. Es gibt Leute, die sagen, ich hätte das Talent zum Profi. Das wäre ein Ziel. Tschüss! Ich muss jetzt los, auf den Golfplatz. Bälle sammeln, um ein paar Euro zu verdienen ...
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Enttäuschung hält sich in Grenzen
Squash: 1. SC Kempten darf nicht in 2. Liga aufsteigen
20. August 2008, Kempten (lulu).
Der 1. Squash-Club Kempten wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Die Krönung zum Jubiläum blieb dem Verein aber versagt: Er scheiterte in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga (wir berichteten); aber nicht, weil er es sportlich nicht geschafft hätte. Der Verband hatte einem Einspruch von Monopol Frankfurt stattgegeben. Ein Spieler aus Kempten soll sich im Court nicht bemüht haben, zu gewinnen. Das wertete der Verband als Unsportlichkeit und erkannte Kempten die Aufstiegsberechtigung ab. Stattdessen durfte Frankfurt in die 2. Liga aufsteigen. Der Vorsitzende des 1. Squash-Club Kempten, Dietmar Jürschik (49), zieht dennoch ein positives Saisonfazit.
Nun steht es fest. Der 1. SC Kempten darf nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen. Der Verband hat dies nach langer Überlegung nicht zugelassen. Sind Sie deswegen sehr enttäuscht?
Dietmar Jürschik: Eigentlich nicht. Hinter uns liegt eine erfolgreiche Saison. Im Jugendbereich haben wir einen bayerischen und zwei schwäbische Meistertitel geholt. Unsere erste Mannschaft wurde souverän Meister in der Bayernliga. Einige Jugendliche sind in der europäischen Rangliste platziert.
Der angestrebte Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde dem Verein aus dubiosen Gründen verwehrt. Was ist die Konsequenz aus diesem Urteil?
Dietmar Jürschik: Bei der Aufstiegsrunde wurde uns ein Spiel mit einer für uns vollkommen fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidung aberkannt, wodurch uns der sportliche Aufstieg verwehrt wurde. Der Verein hat in Abstimmung mit der ersten Mannschaft nun keine weiteren Rechtsmittel eingelegt, da uns kurzfristig ein weiterer deutscher Spieler als notwendige Verstärkung für die 2.Liga keine Zusage für die nächste Saison geben konnte. Ich denke, dass wir diese Lücke bald mit dem eigenen Nachwuchs schließen.
Hat der Nichtaufstieg den Verein in existenzielle Probleme geführt, oder steht der Squash-Club auf einem gesunden sportlichen Fundament?
Dietmar Jürschik: Wir melden für kommende Saison erstmals in der Vereinsgeschichte drei Männer-Mannschaften im Spielbetrieb an: Ein Team in der Bayernliga, zwei Teams in der untersten Klasse. Dabei werden einige Jugendliche erstmals bei den Männern mitspielen. Unsere gute Nachwuchsarbeit zahlt sich aus.
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Vorentscheidung um den Titel in der Bayernliga
Tabellenzweiter 1. SC Kempten trifft beim Spieltag in Schwandorf auf starke Gastgeber und Spitzenreiter SC Deisenhofen
10. Januar 2008, Kempten (lulu).
Es ist der Spieltag der Wahrheit. Kann der 1. SC Kempten in der Squash-Bayernliga den Sprung an die Spitze schaffen, hält der schottische Profi David Heath den Anforderungen auch unter Druck stand, wer ist der potenzielle Meister? Schon zum Auftakt der Rückrunde am Sonntag ab 13 Uhr in Schwandorf dürfte die Mehrzahl der Fragen beantwortet werden, wenn der Tabellenzweite aus dem Allgäu auf den starken Gastgeber 1. Squash-Land Schwandorf und den Spitzenreiter SC Deisenhofen trifft.
Ken Gibson angeschlagen
Zum Saison-Auftakt kassierte Kempten in eigenen Courts gegen Deisenhofen - allerdings gleich mit 0:4 - die bislang einzige Niederlage in dieser Runde. Der Unterschied: Damals fehlte Kemptens Profi, der zu dieser Zeit in England spielte, und bei Deisenhofen war Talent Cyril Kuhn (17) dabei. Doch der brach sich vor Weihnachten den Fuß und wird noch eine ganze Zeit lang passen müssen. „Ja sicher. Von der Ausgangsposition her sieht es diesmal besser aus“, sagt Kemptens Routinier Norbert Mayr (37). „Der Spieltag ist wichtig.“ Vor allem, weil der Bayernliga-Meister aller Voraussicht nach die Relegation zur 2. Bundesliga ausrichten darf. „In eigenen Courts zu spielen wäre ein Vorteil“, so Mayr, der an Position 3 spielt. Für die Aufstiegsrunde sind Deisenhofen und Kempten schon so gut wie qualifiziert, liegt Verfolger Tutzing doch acht Punkte zurück.
Ein interessanter Spieltag dürfte es allemal werden, da Profi Heath (36) zum ersten Mal wohl so richtig beißen muss. Hatte er bisher alle Begegnungen im Schongang für sich entschieden, trifft er in der Partie gegen Gastgeber Schwandorf an Position 1 voraussichtlich auf den Franzosen Mathieu Castagnet, der in der Weltrangliste um Platz 60 herum platziert ist.
Siege an Position 1 sind diesmal umso wichtiger, als U17-Nationalspieler Ken Gibson (16/Position 2) nach einer Leistenverletzung noch nicht wieder in Bestform ist.
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Magere Beute für Squasher
Nur Norbert Straub gewinnt eine Partie
20. Dezember 2007, Kempten (lulu).
Norbert Straub verbuchte zwar den Ehrenpunkt für Erstligist SI Taufkirchen im Heimspiel gegen SI Stuttgart (3:1 gegen Jan Ole Bleil), es änderte aber nichts an einer 1:3-Niederlage. Der Squasher aus Pfronten war auch beim 0:4 von Taufkirchen beim designierten Meister Paderborner SC in Form und gewann einen Satz (gegen Lard Osthoff), doch nach diesen zwei Niederlagen müssen sich Straub und Co. mit nunmehr 6:10 Punkten in der Tabelle nach hinten orientieren. Straubs Mitspieler Stefan Oppolzer (Neugablonz) bezog zwei Niederlagen, war aber gegen Paderborn nah am Sieg und unterlag Stefan Leifels erst im fünften Satz.
Gegen Stuttgart verlor er 0:3 gegen Moritz Dahmen. Besser lief der Spieltag für Florian Silbernagl aus Germeringen, der mit TBS Sharks Augsburg immerhin mit 3:1 beim 1. SC Karlsruhe siegte. Gegen Paderborn gab es ein glattes 0:4. Trotz zweier Niederlage zog sich Silbernagl auf Position zwei gut aus Affäre.
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Klare Sache: Im Allgäu die Nummer eins
Kempten gewinnt Squash-Derby 4:0
22. November 2007, Kempten (lulu).
Eine klare Sache war das Allgäuer Derby in der Squash-Bayernliga. Mit 4:0 gewann der Aufsteiger 1. SC Kempten gegen den alten Rivalen 1. SC Füssen und festigte damit den zweiten Platz, der nach Saisonende zur Aufstiegsrunde für die 2. Bundesliga reichen würde. Die Ostallgäuer sind dagegen auf den letzten Platz zurückgefallen und sind stark abstiegsbedroht.
„Wir haben uns im ersten Spiel gegen Tutzing aufgearbeitet“, sagte der Füssener Vorsitzende Thomas Wachter. „Deshalb haben uns gegen Kempten dann die Kräfte gefehlt.“ Aufgeben werde sich sein Team aber nicht. „Am nächsten Spieltag ist unsere Nummer 1, Gerhard Schedlbauer, wieder dabei. Dann sieht es ganz anders aus.“ Klar ist hingegen, wer die Nummer 1 im Allgäu ist. Der 1. SC Kempten steht auf Platz zwei und ist auf dem besten Weg, das Saisonziel zu erreichen: Den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
In der zweiten Begegnung an diesem Spieltag besiegte Kempten den HSC Tutzing mit 4:0, während Füssen gegen die Mannschaft vom Starnberger See mit 1:3 verlor. Die Ostallgäuer haben allerdings nur drei Punkte Rückstand auf den rettenden sechsten Platz.
Zwei Siege von Norbert Straub
In der Bundesliga kam es zum bayerischen Derby zwischen Aufsteiger TBS Sharks Augsburg (mit dem Germeringer Florian Silbernagl) und SI Taufkirchen (mit dem Pfrontener Norbert Straub). Die beiden Allgäuer trafen beim 2:2 nicht direkt aufeinander. Silbernagl gewann überraschend sein Match an Position 2 gegen Martin Maierhöfer klar in drei Sätzen. Straub hatte an Position 4 mit seinem Viersatz-Sieg gegen Christian Lentes die Basis für den Punktgewinn von Taufkirchen gelegt. Die Oberbayern mussten an dem Spieltag auf Stefan Oppolzer verzichten. Der zweite Allgäuer im Team musste beruflich passen. Während Straub auch seine zweite Partie gegen Felix Unger beim 2:2 gegen den 1. Bremer SC gewann, unterlag Silbernagl beim 1:3 der Augsburger in Koblenz klar.
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Kräfteverhältnisse in der Bayernliga geklärt
1. SC Kempten gewinnt Allgäu-Derby gegen Füssen 4:0
21. November 2007, Kempten (lulu).
Nach dem dritten Spieltag in der Bayernliga hat sich nicht nur das Kräfteverhältnis der Allgäuer Teams geklärt, auch sonst brachten die 4:0-Siege des 1. Squash-Club Kempten in München gegen den 1. SC Füssen und den direkten Verfolger HSC Tutzing interessante Erkenntnisse zutage.
Zum einen dürfte spätestens seit diesem Spieltag klar sein, dass das 0:4 der Kemptener zum Auftakt gegen den SC Deisenhofen wohl nur als Ausrutscher zu erklären ist. Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel zementierte der Aufsteiger Platz zwei hinter Deisenhofen, der für die Qualifikationsrunde zur 2. Bundesliga reichen würde.
Ebenso deutlich wurde, dass es im Allgäu derzeit keinen besseren Club gibt, als den Kemptener. Im Derby gegen Füssen offenbarte sich, dass die Ostallgäuer chancenlos waren, „obwohl sie mit den Schweizern an Position 1 und 3 gar nicht so schlecht aufgestellt waren“, sagte Norbert Mayr (37/Kempten). Ohne Spitzenspieler Marco Scheiterbauer (Österreich) waren die Ostallgäuer aber nicht gleichwertig besetzt und gewannen keinen einzigen Satz (Einzelpunkte 26:108).
Und dann zeigte sich noch die Stärke des 1. SC Kempten, wenn Profi David Heath (37) mit dabei ist (gegen Deisenhofen hatte er noch gefehlt). Zunächst hatte der 1. SC noch ein paar Schrecksekunden zu überstehen, als Heath vor dem Spieltag anrief und mitteilte, dass er erkrankt sei. Der Schotte sagte aber zu, auf jeden Fall spielen zu wollen, wenn auch mit höchstens 75 Prozent des Leistungsvermögens.
„Wenn bisher noch Unklarheit geherrscht hat, dann wurde diesmal sein Niveau sichtbar“, sagt Mayr. Obwohl Heath mit leichter Grippe und Rückenbeschwerden auflief, fertigte er die Gegner aus Tutzing und Füssen mühelos ab. Mayr: „Er hat gezeigt, was Sache ist“.
Leistungssprung von Gibson
Nicht nur Heath an Position 1 und Mayr an 4 machten mit den Gegnern kurzen Prozess. Auch Ken Gibson (2) und Rainer Böck (3) ließen keine Zweifel am Sieg aufkommen. Beeindruckend, wie U17-Nationalspieler Gibson in fünf Sätzen Routinier Peter Hartmann (Tutzing) schlug. „Vor einem Jahr hätte er noch gegen ihn verloren“, so Mayr.
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Timo Wernhard feiert gelungenes Bayernliga-Debüt
Erster Einsatz für den 1. SC Kempten - Schottischer Profi David Heath führt Allgäuer auf den zweiten Tabellenplatz
24. Oktober 2007, Kempten (lulu).
Nein, der neue schottische Profi David Heath (37 Jahre) ist bei seinem ersten Einsatz in der Squash-Bayernliga für den 1. SC Kempten nicht mit einem Schottenrock in den Court gegangen - das verbietet die Spielordnung. Dennoch hatten die Allgäuer ihre Freude an dem Neuen. „Der passt genau zu uns“, sagte Kapitän Norbert Mayr (37). „Ein toller Typ, der ganz normal ist und mit dem wir viel Spaß hatten.“
Mayr: „Härter als gedacht“
Und ein Typ, der auch noch toll Squash spielt. Mit Spitzenspieler Heath an Position 1 gab es diesmal in München-Solln zwei Siege (4:0 gegen SI Taufkirchen II, 3:1 gegen RSC München). Damit ist der 1.SC nach dem zweiten Spieltag Zweiter. Diese Platzierung würde für die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga reichen.
„Es hört sich zwar klar an, aber es war härter als wir gedacht hatten“, so Mayr zum Spielverlauf. „Für Heath war es zwar ein Spaziergang, aber, der Rest hat sich doch ziemlich schwer getan.“ Gegen Taufkirchen hatte Mayr zwar sein Spiel klar mit 3:0 gewonnen, doch danach lagen Rainer Böck (38) mit 1:2 Sätzen und U17-Nationalspieler Ken Gibson (16) mit 0:1 Sätzen hinten. Doch Böck und Gibson drehten noch ihre Spiele und am Ende stand ein klares 4:0 im Spielberichtsbogen.
Auch wenn Kempten beim 3:1 gegen den RSC München eine Partie abgab, war es letztlich doch der deutlichere Sieg. „Der Sieg war allerdings nie in Gefahr“, so der ehemalige Zweitliga-Spieler Mayr. Ein gelungenes Debüt feierte Timo Wernhard (23) im Bayernliga-Team des 1. SC. Er legte an Position 4 den Grundstein für den Sieg gegen den RSC München.
„Wir haben einen riesen Sprung gemacht und stehen jetzt, da wir von Anfang an hin wollten“, so Mayr. Nun blicken die Kemptener nach dem missglückten Saisonstart mit der herben 0:4-Klatsche gegen den SC Deisenhofen wieder optimistisch in die Zukunft. Der nächste Spieltag (18. November in Tutzing) beschert die Partie mit dem Gastgeber sowie das prestigeträchtige Allgäu-Derby mit dem 1. SC Füssen.
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Schottischer Profi geizt nicht mit Siegen
Heath führt Kempten auf Rang zwei
24. Oktober 2007, Kempten (lulu).
Nach dem starken Saisonstart in der 1. Bundesliga lief es am zweiten Spieltag für die Squasher aus dem Allgäu schlechter.Norbert Straub (37 Jahre aus Pfronten) und Stefan Oppolzer (29/Neugablonz) mussten mit der SI Taufkirchen zwei deutliche 0:4- Niederlagen zu Hause gegen BW Worms und SC Koblenz einstecken. Damit ist Taufkirchen mit nunmehr 4:4 Punkten auf dem fünften Rang hinter TBS Sharks Augsburg (5:3) zurückgefallen. Florian Silbernagl (17/Germaringen) sorgt derweil in Augsburg für viel Freude. Er ist an Position 3 ein Garant, dass der Aufsteiger bislang eine tolle Figur abgibt. Silbernagl gewann beim 4:0 im bayerischen Derby gegen Solln sein Spiel. Dass er beim 3:1 in Wiesental eine Niederlage kassierte, fiel nicht weiter ins Gewicht.
In der Squash-Bayernliga hat der Aufsteiger 1. SC Kempten erstmals in dieser Saison seinen schottischen Profi David Heath (37) eingesetzt. Prompt gab es zwei Siege mit 4:0 gegen die SI Taufkirchen II und 3:1 gegen den RSC München. „Es war aber härter, als es vom Ergebnis her aussieht“, sagte Norbert Mayr (37), der Alex Schlichtherle (krank) als Kapitän vertrat. Nur Ken Gibson (16) verlor beim 1. SC. Doch der U 17-Nationalspieler wehrte sich vehement. Nun steht Kempten auf Platz zwei, der für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga reichen würde.
Jetzt kommt das Allgäu-Derby
Davon ist der 1. SC Füssen weit entfernt. Immerhin schaffte das Team mit 3:1 gegen SL Schwandorf den ersten Saisonsieg. Gegen ST Rosenheim verloren die Ostallgäuer dagegen 1:3. Stärkster Akteur war Othmar Egger (44), der zweimal gewann. Gerhard Schedlbauer (29) war nicht ganz fit und verlor eine Partie. Nun steht Füssen auf Rang sieben. Am nächsten Spieltag (18. November) kommt es dann zum Allgäu-Derby mit Kempten.
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Aufstiegs-Ambitionen erhalten kräftigen Dämpfer
1. SC Kempten verliert ohne Profi David Heath gegen SC Deisenhofen 0:4 - Alte Garde tut sich gegen junge Gäste schwer
10. Oktober 2007, Kempten (lulu).
Die Aufstiegsambitionen des 1. Squash-Club Kempten in die 2. Bundesliga haben gleich zum Auftakt in der Bayernliga einen kräftigen Dämpfer erhalten. Ohne den neu verpflichteten schottischen Profi David Heath verlor das Team um Kapitän Alexander Schlichtherle zu Hause deutlich mit 0:4 gegen den SC Deisenhofen, der vergangene Saison auf den Aufstieg verzichtet hatte. Gegen SL Schwandorf gab es den erwarteten 4:0-Erfolg.
Ernüchterung machte sich bei Kemptens Spielern und Offiziellen nach der Pleite gegen Deisenhofen breit. „Wir haben gesehen, wo wir ohne Heath stehen“, sagte Dietmar Jürschik, Kemptens Vorsitzender. Deisenhofen zeigte eindrucksvoll die Schwächen der Gastgeber auf. Die alte Garde mit Rainer Böck (38 Jahre) an Position 2 und Norbert Mayr (37) an Position 3 führte schon mit 2:0 Sätzen, verlor aber jeweils in fünf Durchgängen. Den Unterschied machte die physische Stärke der jungen Gäste (17 und 20 Jahre) aus, die mehr zuzusetzen hatten.
„Deisenhofen wird am Ende mit vorne stehen“, ist sich Jürschik (48) sicher. Mannschaftlich ausgeglichen machte der SCD den Allgäuern ausgerechnet dort einen Strich durch die Rechnung, wo sie sich eine gute Basis für das angestrebte Unentschieden erhofft hatten.
Mayr spielt zwei Sätze lang stark
An der hinteren Position 4 verlor Schlichtherle (30) überraschend gegen den jungen Philipp Riedl (16) und war am Ende chancenlos.
„Es werden noch schwächere Mannschaften kommen“, tröstete sich Mayr, der gegen Müller zwei Sätze lang ein klasse Spiel ablieferte. „Ich hätte im letzten Satz die zwei langen Ballwechsel zu Beginn nicht mitgehen dürfen“, warf er sich vor. Doch dies kostete die Kraft, die ihm am Ende fehlte. An Position 1 hatte Ken Gibson (16) gegen Routinier Franz Schwerer (43) prima gespielt.
Sonderlich tragisch bewertet Jürschik die Niederlage aber nicht. „Das Ziel - Aufstieg in die 2. Liga - wird mit Sicherheit nicht begraben, auch wenn der Start nicht gerade verheißungsvoll war. Das war ein kleiner Fehlstart, aber noch lange kein Beinbruch und schon gar keine Katatstrophe. Jetzt kommen noch sieben Spieltage. Da wird noch viel passieren.“ Kempten reicht auch Platz zwei, um in die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga einzuziehen.
Nächster Spieltag ist am Sonntag, 21. Oktober. Dann wird Heath dabei sein. Und dann wird sich wohl zeigen, ob der 1. SC den Mund zu voll genommen hat, oder ob der Neuling so stark ist, wie er sich selbst - mit Heath - einschätzt.
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Neuling will Durchmarsch in die 2. Liga schaffen
Bayernligist 1. SC Kempten betritt Neuland in der fast 30-jährigen Clubgeschichte - Erstmals Profi verpflichtet
05. Oktober 2007, Kempten (lulu).
Es ist eine Mischung aus Freude und Argwohn, die Dietmar Jürschik (48), Vorsitzender des 1. Squash-Club Kempten, so kurz vor dem Saisonstart in die Bayernliga bewegt. Am Sonntag ab 13 Uhr sind im Big Bowl (Tennis- und Squash-Center im Oberwang) zum Auftakt der SC Deisenhofen und der 1. SL Schwandorf zu Gast. Vorfreude befällt Jürschik, weil er mit dem 1.SC Großes vor hat: Als Aufsteiger den Durchmarsch in die 2. Bundesliga schaffen. Argwohn, weil zu diesem Zweck mit David Heath (36) aus Schottland zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Profi verpflichtet wurde (wir berichteten), was Probleme aufwirft.
Ihr Club betreibt eine inzwischen in ganz Deutschland anerkannte Nachwuchsarbeit. Passt da ein Profi ins Konzept?
Dietmar Jürschik: Unsere Nachwuchsspieler sind mittlerweile auf einem Niveau, das wir aus dem Club heraus nicht mehr steigern können. Sie brauchen Anschub von außen und sie brauchen ein Idol, der sie zusätzlich motiviert. Heath ist ein ehemaliger Weltklasse-Spieler, der nicht nur dem Verein helfen soll aufzusteigen, sondern auch den Nachwuchs mit trainieren soll. Das ist die eine Schiene. Zum anderen müssen wir unserem Aushängeschild Ken Gibson eine sportliche Basis bieten. Das ist die Bayernliga nicht. Er ist U17-Nationalspieler und braucht die Bundesliga, um sich zu entwickeln und nicht wechseln zu müssen. Er ist ja noch Schüler.
Fehlt das Geld für einen Profi letztlich nicht in der Nachwuchsarbeit?
Jürschik: Nein. Wir geben keinen Cent, den wir als Zuschuss von kommunaler oder ähnlicher Seite für den Nachwuchs erhalten, für Heath aus. Der wird ausschließlich aus privaten Spenden finanziert. Das war auch Voraussetzung, dass ich diesem Schritt zugestimmt habe.
Heath lebt in Liechtenstein und ist dort bei einem großen Squash-Center tätig. Wie oft trainiert er ihren Nachwuchs?
Jürschik: Er wird vor den Spieltagen Trainingslager abhalten und auch sonst unregelmäßig trainieren.
Wer wird sich dann regelmäßig um den Nachwuchs kümmern? Kevin Karam ist ja zurück in seine Heimat nach Südafrika gegangen?
Jürschik: Wir haben Interesse an Franz Schwerer aus München, der viel Nachwuchs-Erfahrung hat.
So richtig wohl ist ihnen mit Heath aber in ihrer Haut nicht, oder?
Jürschik: Es ist ein großer Schritt, den wir gehen. Kann auch sein, dass es schief geht und wir nach einem Jahr wieder zurückrudern. Dann wird ganz sicher viel Kritik auf uns nieder prasseln. Deshalb wäre das Konzept unserer Nachwuchsarbeit aber nicht gescheitert. Das wird auch ohne Profi weitergeführt.
Das Saisonziel ist Aufstieg in die 2. Bundesliga - ein realistisches Ziel?
Jürschik: Auch wenn Heath jetzt am ersten Spieltag noch nicht spielt, da er noch bei den British Open zu tun hat, werden wir aufsteigen. Mit ihm als Spitzenspieler an Position 1 sind wir nahezu unschlagbar. Mit Ken an 2, Rainer Böck an 3 und Norbert Mayr an 4 kann nichts anbrennen.
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1. SC Füssen muss bangen
Squashern droht Abstieg
22. März 2007, Kempten (lulu).
Dem Reglement nach ist der 1. SC Füssen als Drittletzter aus der Squash-Bayernliga abgestiegen. Den Ostallgäuern steht aber noch ein Hintertürchen offen: Sollten der 1. Erlanger SC oder Deisenhofen in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga den Sprung nach oben schaffen, würde Füssen in der Bayernliga bleiben. Am letzten Spieltag waren ein 2:2 gegen den SC Deisenhofen und ein 1:3 gegen die Squash-Insel Taufkirchen II nicht genug, um den Abstiegsplatz noch zu verlassen, da der RSC München das Team aus Kelheim 4:0 besiegte und den Kopf aus der Schlinge zog. Füssen hätte zweimal gewinnen müssen, um den RSC noch zu überflügeln.
Derbys mit Kempten warten
Die Ostallgäuer dürften schon deshalb den Teams aus Erlangen und Deisenhofen die Daumen drücken, weil der 1.SC Kempten unbesiegt aus der Landesliga aufgestiegen ist. Und auf die Derbys mit Kempten freut sich Füssen schon. Am letzten Spieltag wahrte Kempten seine weiße Weste mit jeweils 2:2 gegen den Gastgeber 1. SC Senden und den SC Penzberg, obwohl das Team stark ersatzgeschwächt antreten musste. Ohne den Spitzenspieler Rainer Böck und Norbert Mayr (Position 3) tat sich Kempten schwer, doch Jugend-Nationalspieler Ken Gibson deutete nich zum ersten Mal sein großes Potenzial an. An Position 1 gewann der 15-Jährige beide Partien und blieb zudem in der vergangenen Saison in allen 14 Begegnungen unbesiegt.
Die Verantwortlichen in Kempten wollen sich unter Umständen gar nicht lange in der Bayernliga aufhalten. Sie denken über den Durchmarsch in die 2. Liga nach, um Ken Gibson eine sportliche Perspektive für die nächsten Jahre zu bieten. Doch dazu müsste sich das Team an Position 1 verstärken.
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Nach Bayernliga-Aufstieg schon die 2. Liga im Visier
1. Squash-Club Kempten bleibt in der Landesliga unbesiegt
22. März 2007, Kempten (lulu).
Den Aufstieg in die Bayernliga hatte der 1. Squash-Club Kempten schon am vorletzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht. Beim Saisonfinale in Senden ging es nur noch darum, die Landesliga-Runde unbesiegt zu überstehen. Obwohl Spitzenspieler Rainer Böck und die Nummer 3 Norbert Mayr passen ussten, gelang das Vorhaben. Mit dem 2:2 jeweils gegen SC Penzberg und den Gastgeber 1. SC Senden beendeten die Allgäuer die Saison ungeschlagen und mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. SL Schwandorf.
Größten Respekt nötigte die Leistung von Jugend-Nationalspieler Ken Gibson ab, der wegen des Ausfalls von Böck an Position 1 ran musste. Der 15-Jährige gewann nicht nur die beiden Spiele zum Saison-Abschluss, er blieb sogar in den gesamten 14 Begegnungen der vergangenen Runde ohne Niederlage. Ihm tat es in Senden Kapitän Alexander Schlichtherle gleich, der ebenfalls beide Partien gewann und damit den Nimbus der Unbesiegbarkeit der Mannschaft wahrte. An den Positionen 3 und 4 mussten Roy Gibson und Ersatzmann Fred Laschet (Anmerkung des Webmasters: Paul Goroll hätte sicherlich gewonnen) die erwarteten Niederlagen zur jeweiligen Punkte-Teilung hinnehmen.
Ken Gibson ist es, den der Verein unbedingt in den nächsten Jahren, solange er noch zur Schule geht, halten will. Um dem wohl größten deutschen Nachwuchs-Talent seiner Altersklasse eine sportliche Perspektive zu bieten, denken die Verantwortlichen beim 1.SC nach dem Aufstieg in die Bayernliga schon jetzt über einen Durchmarsch in die zweithöchste deutsche Spielklasse nach.
Verstärkung ist die Voraussetzung
Der Vorsitzende Dietmar Jürschik hat bei der Jahreshauptversammlung schon laut über das Vorhaben nachgedacht. "Verstärkungen wären machbar." Auch Norbert Mayr ist nicht abgeneigt. "Wenn wir einen Spieler für die Position 1 bekommen, dann ist die 2. Bundesliga das Ziel für kommende Saison."
SC Penzberg - 1. SC Kempten 0:4
Rupprecht - Ken Gibson 0:3 (0:9, 0:9, 2:9)
Schneider - Schlichtherle 0:3 (4:9, 7:9, 1:9)
Ringger - Roy Gibson 3:1 (3:9, 9:1, 9:2, 10:9)
Schallameier - Laschet 3:0 (9:1, 9:2, 9:0)
1.SC Senden - 1. SC Kempten 0:4
Kluge - Ken Gibson 0:3 (4:9, 4:9, 7:9)
Schropp - Schlichtherle 0:3 (4:9, 4:9, 1:9)
Schrapp - Roy Gibson 3:0 (9:2, 9:0, 9:0)
Weber - Laschet 3:0 (9:1, 9:1, 9:1)
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Zweiter Anzug passt noch nicht
Squash-Reserve nun Letzter
25. Januar 2007, Kempten (moro).
Während die erste Mannschaft des 1. Squash-Club Kempten in der Landesliga von Sieg zu Sieg eilt, sieht es mit dem zweiten Anzug in der Bezirksliga nicht gut aus. Nach zwei Niederlagen (jeweils 1:3 gegen SC Deisenhofen III und Squash-Insel Taufkirchen III) rutschte das Team um Routinier und Vorsitzenden Dietmar Jürschik auf den letzen Platz ab. Zumindest Jürschik überzeugte und sorgte in beiden Partien für den Ehrenpunkt.
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In Deutschland mit an der Spitze
Squash-Nachwuchs klasse
25. Januar 2007, Kempten (moro).
Toller Erfolg für die Nachwuchs-Squasher des 1. SC Kempten beim 3. deutschen Ranglisten-Turnier in Waiblingen: Johannes Herz siegte in der Klasse U13 (wie berichtet). Aber auch die anderen drei Jung-Squasher aus Kempten erreichten gute Platzierungen. Auch in der Klasse U13 kam Sebastian Laschet (elf Jahre) auf Platz sieben. Er gewann in der Vorrunde zwei Partien jeweils mit 3:0, hatte dann aber das Pech, im Viertelfinale auf den späteren Finalisten Marinus Mayer aus Rosenheim zu treffen, dem er mit 1:3 unterlag. Im Spiel um Platz sieben bezwang er Frank Mohan aus Hamburg deutlich mit 3:0 und steht nun in der deutschen Rangliste auf Platz fünf.
Ken Gibson macht kurzen Prozess
U15-Nationalspieler Ken Gibson (15) musste in der Klasse U17 bis U19 antreten und traf dabei auf bis zu drei Jahre ältere Gegner. Nach zwei klaren Siegen in der Vorrunde traf er im Viertelfinale auf U19-Nationalspieler Carsten Schoor, dem er in einem hochklassigen Match 0:3 unterlag. In den Spielen um Platz fünf machte Gibson mit dem wesentlich älteren Christian Barz und Marco Fanta kuren Prozess.
Jana Weinfurter (14) musste in der Klasse U15 noch ein wenig Lehrgeld bezahlen und kam in der Endabrechnung auf Platz 14. Nur ein Sieg in der Vorrunde war zu wenig, um weiter vorne zu landen.
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Zweiter Anzug passt noch nicht
Squash-Reserve nun Letzter
25. Januar 2007, Kempten (moro).
Während die erste Mannschaft des 1. Squash-Club Kempten in der Landesliga von Sieg zu Sieg eilt, sieht es mit dem zweiten Anzug in der Bezirksliga nicht gut aus. Nach zwei Niederlagen (jeweils 1:3 gegen SC Deisenhofen III und Squash-Insel Taufkirchen III) rutschte das Team um Routinier und Vorsitzenden Dietmar Jürschik auf den letzen Platz ab. Zumindest Jürschik überzeugte und sorgte in beiden Partien für den Ehrenpunkt.
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Johannes Herz überragend
Nachwuchs-Squasher klasse
24. Januar 2007, Kempten (moro).
An die Erfolge von Jugend-Nationalspieler Ken Gibson (15) haben sich die Trainer und Betreuer beim 1. Squash-Club (SC) Kempten schon gewöhnt, nun macht auch Johannes Herz (zwölf) auf sich aufmerksam. Spätestens seit seinem Sieg beim deutschen Ranglisten-Turnier in Waiblingen in der Klasse U13 ist er in Deutschland ins Blickfeld gerückt.
Herz wuchs beim Turnier in Waiblingen über sich hinaus. Gegen Marinus Mayer (Rosenheim) siegte er in der dritten Runde mit 9:4 im fünften Satz, obwohl er im vierten Satz beim Stand von 2:8 schon vier Matchbälle gegen sich hatte. Das Viertelfinale entschied er mit 3:1 gegen Tim Vaclahovsky (Augsburg) für sich. Im Halbfinale hatte Herz seine nächste Sternstunde, als er den großen Turnier-Favoriten Richard Schrader (Hünxe) völlig unerwartet mit 3:1 aus dem Turnier warf. Im Finale traf er erneut auf Mayer und wider machte es Herz spannend und siegteim fünften Satz (diesmal mit 10:8). Damit führt er auch die deutsche Rangliste in seiner Altersklasse an.
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Squash-Club vor dem Bayernliga-Aufstieg
Vorentscheidung schon am ersten Rückrunden-Spieltag
17. Januar 2007, Kempten (lulu).
Der 1. Squash-Club (SC) Kempten hat nichts anderes getan, als seine Pflichtaufgaben in der Landesliga zu erledigen. In der letzten Partie der Vorrunde und in der ersten Begegnung der Rückrunde besiegte die Mannschaft um Nachwuchs-Nationalspieler Ken Gibson ohne Mühe sowohl den Tabellenvorletzten SC Vita Fit Mühldorf als auch den Drittplatzierten und Gastgeber SC Gilching mit 4:0.
So weit ganz normal. Überraschung aber in der Partie von Mühldorf gegen den härtesten Verfolger der Allgäuer, 1. SL Schwandorf (mit der ehemaligen deutschen Nummer 1 Oliver Rucks an der Spitzenposition): Mühldorf knöpfte dem hohen Favoriten Schwandorf beim 2:2 einen Punkt ab und machte damit das Kemptener Team fast schon zum Meister und Aufsteiger in die Bayernliga.
Nun schon vier Punkte Vorsprung
Nun hat der 1. SC vier Punkte Vorsprung auf Schwandorf, darf sich am Spieltag am 11. Februar im direkten Aufeinandertreffen sogar eine Niederlage leisten und wäre immer noch Meister, da in den restlichen fünf Partien kaum Gefahr droht, eine Einzel-Begegnung, geschweige denn einen Punkt abzugeben. Nach nun acht Partien weist der 1. SC acht Siege bei einem Spielverhältnis von 31:1 und 93:4 Sätzen auf! Nur gegen Schwandorf gab Kempten in der Hinrunde (3:1) ein Spiel ab: Rainer Böck an Position 1 gegen Rucks.
Jürschik: „Das Ding ist durch“
Der Vorsitzende Dietmar Jürschik fühlt sich in seiner optimistischen Einschätzung der Saison (Aufstieg in die Bayernliga) bestätigt: „Das Ding ist durch“, sagt er, der ansonsten eher zu den zurückhaltenderen Menschen gehört, fast schon euphorisch. „Ich will nicht überheblich sein, aber es ist das eingetreten, was im Grunde alle prophezeit haben. Wir marschieren in die Bayernliga durch.“ In der Landesliga ist Kempten in dieser Saison fast konkurrenzlos, weil sich die Mannschaft an der Spitzenposition mit dem Ex-Bundesliga-Spieler Rainer Böck optimal verstärkt hat.
Jürschik hat für den 1. SC in der nächsten Saison - dann wohl in der Bayernliga - einiges vor. „Wir müssen uns weiter verstärken, auch um Ken Gibson im Verein eine sportliche Perspektive zu bieten.“ Leise im Gespräch ist Norbert Straub (Pfronten), der derzeit noch für den Erstligisten SI Taufkirchen spielt. Und Straub, der schon mit Norbert Mayr in der 2. Bundesliga in Neugablonz und mit Böck in der 1. Bundesliga in Rosenheim gespielt hat, ist nicht abgeneigt. „Ich sage noch nicht zu, aber warum eigentlich nicht.“
SC Vita Fit Mühldorf - 1. SC Kempten 0:4
Siebenmorgen - Böck 0:3 (0:9, 0:9, 0:9)
Khan - Gibson 0:3 (1:9, 2:9, 4:9)
Zach - Mayr 0:3 (2:9, 5:9, 1:9)
Rosinski - Duchardt 0:3 (2:9, 3:9, 3:9)
SC Gilching - 1. SC Kempten 0:4
Kemptner - Böck 0:3 (2:9, 2:9, 4:9)
Groß - Gibson 0:3 (6:9, 2:9, 0:9)
Walter - Mayr 0:3 (2:9, 0:9, 0:9)
Schwarz - Duchardt 0:3 (2:9, 1:9, 4:9)
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Auf dem Weg in die Bayernliga
Squash-Club Kempten führt Landesliga-Tabelle souverän an
23. November 2006, Kempten (lulu).
Erstes Erfolgserlebnis für Stefan Oppolzer: Die frühere deutsche Nummer 1 gewann mit der SI Taufkirchen sein erstes Match in dieser Saison in der Squash-Bundesliga. Im Bayern-Derby beim SC München-Solln war er beim 2:2 an Position 4 erfolgreich. Norbert Straub war in der Partie nicht dabei. Der Pfrontener hatte noch zwei Tage zuvor beim 0:4 zu Hause gegen den deutschen Meister Paderborner SC im Court gestanden (gegen die derzeitige deutsche Nummer 2, Stefan Leifels, war er chancenlos): „Ich war erkältet“, so Straub, „und habe deshalb auf einen Einsatz gegen Solln verzichtet.“ Gegen Paderborn war auch der Neugablonzer Oppolzer gegen die deutsche Nummer 1, Simon Rösner, ohne Chance. „Er hat aber richtig gut gespielt“, lobt Straub. Mit 1:7 Punkten ziert Taufkirchen aber auch nach diesem Spieltag das Tabellenende.
Im Pech ist derzeit Florian Silbernagl aus Germaringen, der für den Zweitligisten TBS Sharks Augsburg spielt. Vor einer Woche war er beim deutschen Jugendranglisten-Turnier in Dortmund auf einer feuchten Stelle im Court ausgerutscht und hatte sich einen schmerzhaften Muskelfaserriss zugezogen. Deshalb musste er tatenlos zusehen, wie sein Team zuletzt zweimal verlor.
Nicht ganz so rund läuft es derzeit auch beim 1. SC Füssen in der Bayernliga. Die Ostallgäuer unterlagen zwar Spitzenreiter 1. Erlanger SC erwartungsgemäß mit 1:3, doch gegen das Schlusslicht Batavia Passau reichte es nur zu einem 2:2. Aufgewertet wird das Ergebnis aber, weil Passau auch gegen Erlangen ein 2:2 erreichte. Mit nunmehr sechs Punkten steht Füssen auf dem drittletzten Platz und damit im Abstiegskampf. Da halfen auch die Siege von Gerhard Schedelbauer nichts. Der österreichische Spitzenspieler des 1. SC Füssen siegte an Position 1 sowohl gegen Erlangen als auch gegen Passau. Doch nur gegen Passau war Thomas Wachter an Position 3 erfolgreich und sicherte damit wenigstens einen Zähler.
Pause bis 14. Januar
Von einem Erfolg zum anderen eilt dagegen der 1. SC Kempten in der Landesliga. Auch am dritten Spieltag gab die Mannschaft um Kapitän Alex Schlichtherle keinen Punkt ab und fuhr im sechsten Spiel den sechsten Sieg ein. Nicht einmal einen Satzgewinn gestattete der 1. SC seinen Gegnern beim 4:0 gegen TSC München und SC Penzberg. In zwölf Sätzen waren den Kontrahenten nur 47 Punkte vergönnt, das sind im Durchschnitt zwei pro Satz. Der Aufstieg in die Bayernliga winkt. Doch jetzt ist erstmal Pause bis 14. Januar.
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"Es macht Spaß in der Mannschaft zu spielen"
1. SC Kempten eilt von Erfolg zu Erfolg - Aufstieg rückt näher
22. November 2006, Kempten (lulu).
Fast schon beängstigend - aber nur für die Konkurrenz - zieht der 1. Squash-Club (SC) Kempten seine Bahn in der Landesliga. Auch am dritten Spieltag gab es für die Mannschaft um Kapitän Alex Schlichtherle zwei Siege. Das Schlusslicht TSC München und der SC Match Point Penzberg wurden in München jeweils mit 4:0 besiegt. Dabei gaben die Allgäuer keinen einzigen Satz ab und gestatteten den Gegnern in 24 Sätzen gerade mal 47 Punkte, das sin dim Schnitt nur zwei pro Satz. Mit der Maximalpunktzahl 18 aus sechs Partien geht der 1. SC als Tabellenführer nun in die Pause. Der Aufstieg in die Bayernliga rückt näher.
"Es macht einfach Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen", bringt es Routinier Norbert Mayr auf den Punkt. Er hatte seine Karriere schon beendet und war in der letzten Saison nur noch aushilfsweise im Einsatz.
Bayernliga fest im Visier
Als aber bekannt wurde, dass Rainer Böck zum 1. SC Kempten wechseln würde, machte er eine Kehrtwende. Mayr kennt Böck schon seit vielen Jahren. Seine und Böcks Wege führten aber nie zueinander - bis jetzt. Seit der ehemalige Bundesliga-Spieler im Kemptener Team an Position 1 spielt, geht es sportlich bergauf. Schon in der vergangenen Saison hatte der 1. SC Kempten den Aufstieg in die Bayernliga fest im Vieser. Als es aber in die Relegatin ging wurde deutlich, dass das Team in der Spietzenposition zu schwach ist.
Leistungsunterschie ist "brutal"
"Der Leistungsunterschied auf der Position im Vergleich zur letzten Saison ist brutal", sagt Mayr. Nun ist der 1. SC in dieser Liega kaum noch zu bezwingen, das an Position 3 und 4 mit Mayr und Schlichtherle sichere Punkte-Garanten spielen. An osition 2 ist Nachwuchs-Talent und U15-Team-Europameister Ken Gibson mit seinen erst 15 Jahren ebenso eine Bank. "Die Maßnahme, ihn nach vorne zu setzen, war richtig", sagt Mayr. Gibson hat alle sechs Spiele in dieser Saison gewonnen. "Vom Kopf her hat er einen großen Schritt ein dieser Saison gemacht", lobt Mayr. "Und er hat bewiesen, dass er auf dieser Position spielen kann."
Weiter geht es in dieser Liga am 14. Januar. Dann trifft Kempten auf den Gastgeber SC Gilching (Tabellendritter) und SC Mühldorf (Vorletzter). " Jetzt können wir locker in die Pause gehen", so Mayr.
1. SC Kempten - TSC München 4:0
Böck - Tscherner 3:0 (9:1, 9:0, 9:0)
Gibson - Kling 3:0 (9:2, 9:4, 9:0)
Mayr - Weber 3:0 (9:2, 9:2, 9:0)
Schlichtherle - Nickl 3:0 (9:1, 9:6, 9:1)
1. SC Kempten - SC Penzberg 4:0
Böck - Walica 3:0 (9:6, 9:0, 9:0)
Gibson - Rupprecht 3:0 (9:1, 9:4, 9:1)
Mayr - Schneider 3:0 (9:5, 9:2, 9:3)
Schlichtherle - Ringger 3:0 (9:0, 9:4, 9:2)
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Wichtiger Schritt zum Aufstieg in die Bayernliga
1. Squash-Club Kempten besiegt SL Schwandorft im Spizenspiel der Landesliga - Kapitän rechnet fest mit dem Titel
21. Oktober 2006, Kempten (lulu).
Alexander Schlichtherle (29), der Kapitän des 1. Squash-Club Kempten, ist von Natur aus eher ein ruhiger Zeitgenosse, der nicht so sehr zu Übertriebungen und etwa ebenso wenig zu emotionalen Ausbrüchen tendier. Umso mehr Bedeutung gewinnt seine Aussage: 'Das war ein wichtiger Schritt zum Austieg in die Bayernliga.' Ein etwas ausgelassener Genosse der Squash-Szene hätte vielleicht gesagt: 'Wahnsinn, super; und jetzt lassen wir es krachen.' Schlichtherle analysiert nüchterner un kommt zu dem Schluss: 'Normalerweise dürfte jetzt nichts mehr passieren.'
Anlass zu dieser Bestandsaufnahme war der Sieg am zweiten Spieltag in der Landesliga. In Gilchnig bezwang Kempten den Mitfavoriten SL Schwandorf 3:1 und den RSC München II 4:0. Von Bedeutung ist vor allem der Erfolg gegen Schwandorf, dem potenziell einzigen ernst zu nehmenden Gegner im Kampf um Platz eins. 'Der Meister', sagt Schlichtherle, 'steigt direkt in die Bayernliga auf und muss nicht in die Relegation.' In der vergangenen Saison war Kempten dort noch am Aufstieg ganz knapp gescheitert.
Spitzenspiel in zwei Wochen
'Natürlich müssen erst mal alle anderen Partien gespielt und gewonnen werden', so Schlichtherle weiter. 'Aber normalerweise get da nichts mehr schief und wir könnten im Rückspiel gegen Schwandorf unentschieden spielen. Dann wären wir immer noch Meister', rechnet er schon mal vorab aus.
Den Unterschied zur vergangenen Saison macht beim 1.SC die Nummer 1, Rainer Böck (37). Der ehemalige Bundesliga-Spieler verlor zwar gegen Schwandorfs Nummer 1, Oliver Rucks (früher die deutsche Nummer 1) in vier Sätzen, doch zu diesem Zeitpunkt stand der Sieg der Allgäuer schon fest. Schlichherle: 'Norbert Mayr und ich an Position 3 und 4 waren unheimlich aufgeregt. Wir mussten ja gewinnen.' Doch vor allem Mayr (36) fing sich im Lauf der Partie und fertigte seinen Gegner im dritten Satz gar 'zu Null' ab. Nun lag es an U15-Nationalspieler Ken Gibson (15), den Sack zuzumachen. 'Er hat sich in diesem zum Teil sehr körperbetont geführten Match behauptet und sein Spiel durchgezogen. Das ist in dem Alter nicht unbedingt zu erwarten', lobte der Kapitän den Junior.
Das er an Position 1 in dieser Liga eine Ausnahmestellung einnimmt bewies Böck dann in der Partie gegen den RSC München II, als er in drei Sätzen nur einen Punkt abgab. Die Dominanz des 1. SC untermauerten aber auch die anderen Spieler. Im ganzen Match gaben die Allgäuer nur vier Punkte ab. Das dürfte Rekord in der Landesliga sein.
Dass es in diesem Kemptener Verein aber nicht nur um sportlichen Erfolg, sondern vielmehr um den Spaß und die Integration aller Mitglieder geht, bewies die Feier nach dem Sieg gegen Schwandorf. Schlichtherle: 'Wir haben uns mit den Spielern und Anhang der zweiten Mannschaft in Landsberg zu Pizza getroffen. Die haben in Königsbrunn gespielt und Landsberg war der halbe Weg'
SL Schwandorf - 1. SC Kempten 0:4
Rucks - Böck 3:1 (9:0, 3:9, 9:3, 9:4)
Quol - Gibson 1:3 (7:9, 5:9, 9:7, 4:9)
Fuchs - Mayr 0:3 (5:9, 8:10, 0:9)
Stadler - Schlichtherle 0:3 (3:9, 4:9, 2:9)
RSC München II - 1. SC Kempten 0:4
Glennon - Böck 0:3 (0:9, 1:9, 0:9)
Ederer - Gibson 0:3 (1:9, 0:9, 0:9)
Zur Lage - Mayr 0:3 (0:9, 0:9, 0:9)
Hitti - Schlichtherle 0:3 (1:9, 0:9, 1:9)
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Spitzenspiel gegen Schwandorf
1. Squash-Club Kempten muss am Sonntag Farbe bekennen
21. Oktober 2006, Kempten (lulu).
Schon am zweiten Spieltag kommt es in der Squash-Landesliga zum Aufeinandertreffen der zwei potenziellen Aufstiegsaspiranten. Am Sonntag ab 13 Uhr trifft der 1. Squash-Club Kempten in Gilching auf Mitfavorit SL Schwandorf und den RSC München. Die Kemptener Mannschaft um den neuen Kapitän Alexander Schlichtherle ist optimal in die Saison gestartet und steht nach zwei Spielen auf Platz eins, punktgleich mit Schandorf.
'Der Zeitpunkt, so früh schon auf Schwandorf zu treffen, ist nicht so wichtig', sagt Schlichtherle. 'Wir sind durch die Bank fit und haben eine Chance auf ein gutes Remis oder sogar einen knappen Sieg, wenn Schwandorf ohne Leopold Caska antriff.' Die österreichische Nummer 1 wäre wohl auch für den neuen Kemptener Spitzenspieler Rainer Böck eine Nummer zu groß. Doch auch ohne Caska ist Schwandorf ein dicker Brocken, über den der Weg zum Titel führen wird.
'Wenn wir verlieren, wäre es auch nicht so tragisch', sagt Schlichtherle, der den Posten als Kapitän seit dieser Saison inne hat. 'Die Saison ist lang und es müssen erst einmal alle anderen Partien gespielt und auch gewonnen werden. Und in der Rückrunde treffen wir ja noch einmal aufeinander.'
Die Chance, in die Bayernliga aufzusteigen, schätzt Schlichtherle gut ein. 'Wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt. Das passt.' Schlichtherle ist 29 Jahre alt, Böck 37, Ken Gibson 15, Norbert Mayr 36 und Timo Wernhard 22. Zum Kader gehören noch die ehemaligen Bayernliga-Spieler Roy Gibson und Oliver Duchardt, die beide über 40 Jahre alt sind. Sie kommen aber nur im Notfall zum Einsatz, wenn während der Saison alle personellen Stricke reißen sollten.
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Kemptens Squasher mit Traumstart
Zwei 4:0-Siege gegen Mühldorf und Gilching bringen Rang eins
11. Oktober 2006, Kempten (lulu).
Besser hätte der Saisonstart für den 1. Squash-Club (SC) Kempten in der Landesliga Süd kaum ausfallen können: In Germering besiegte die Mannschaft um den Vorsitzenden Dietmar Jürschik ihre Gegner SC Vita Fit Mühldorf und SC Gilching jeweils mit 4:0 und setzte sich damit an die Tabellenspitze. Die Allgäuer gaben nur einen einzigen Satz ab. 'Ein Traumstart', sagte Jürschik.
Kempten war für Mühldorf und Gilching mindestens eine nummer zu groß. Neuzugang Rainer Böck war an Position eins nicht gefordert und trug zwei Siege bei. Ebenso sicher setzte sich Rückkehrer Norbert Mayr jeweils durch. In dieser Saison spielt U15-Nationalspieler Ken Gibson (Jürschik: 'Er hat einen großen Leistungssprung gemacht') beim SC an Position zwei. Obwohl er nach einer dreiwöchigen Pause wegen einer Entzündung in Trainingsrückstand war, gab er nur einen Satz ab. Alexander Schlichtherle steuerte die restlichen Punkte zum Erfolg bei.
Jürschik relativiert jedoch die Siege: 'Ich glaube nicht, das Mühldorf und Gilching in der Lage sein werden, oben mitzuspielen. Wir sollten diesen Spieltag nicht überbewerten.' Das erklärte Ziel des 1. SC ist der Aufstieg in die Bayernliga, zumal man sich mit Böck verstärken konnte. 'An Position eins sind wir jetzt eine sichere Bank. Das ist der Unterschied zur vergangenen Saison. Zudem haben wir mit Mayr an Position drei eine Hammer-Besetung.' Und mit Gibson steht den Allgäuern aller Wahrscheinlichkeit noch viel Freude ins Haus, sollte er sich weiterhin so gut entwickeln wie bisher.
Spitzenspiel in zwei Wochen
Was der Auftakt wert ist, wird sich schon am zweiten Spieltag am 22. Oktober herausstellen. Dann trifft der Tabellenführer aus dem Allgäu in Gilching auf den RSC München II und den Top-Favoriten Squash-Land-Schwandorf. Die Oberpfälzer schafften beim Saisonstart zwei klare Siege und stehen hinter den Kemptenern an Tabellenposition zwei.
SC Vita Fit Mühldorf - 1. SC Kempten 0:4
Siebenmorgen - Böck 0:3 (1:9, 0:9, 0:9)
Schwaighofer - Gibson 0:3 (3:9, 3:9, 3:9)
Zach - Mayr 0:3 (7:9, 1:9, 0:9)
Rosinski - Schlichtherle 0:3 (7:9, 0:9, 3:9)
SC Gilching - 1. SC Kempten 0:4
Kemptner - Böck 0:3 (6:9, 4:9, 1:9)
Groß - Gibson 1:3 (8:10, 3:9, 9:7, 6:9)
Wecker - Mayr 0:3 (3:9, 0:9, 0:9)
Schwarz - Schlichtherle 0:3 (7:9, 0:9, 3:9)
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Ein Mitfavorit um den Aufstieg
Der 1. Squash-Club Kempten startet in die neue Landesliga-Saison - Bayernliga ist Ziel
07. Oktober 2006, Kempten (lulu).
Am Sonntag um 13 Uhr beginnt für den 1. Squash-Club (SC) Kempten die Saison in der Landesliga mit dem Spieltag in Germering. Dort treffen die Allgäuer auf den SC Gilching sowie den TSC München. Vorab äußerte sich der Vorsitzende Dietmar Jürschik zu den Plänen, Wünschen und Vorstellungen seiner Mannschaft für die kommende Saison. Zudem gab er Auskunft über Verstärkungen sowie Stärken und Schwächen seines Teams.
Zu-/Abgänge: Die Nummer eins der Vorsaison, Marcus Erhardt, verließ den 1. SC und wechselte zum RSC Münschen in die Bayernliga. Auf der Suche nach adäquaten Ersatz hat Kempten groß zugeschlagen: Der ehemalige Bundesliga-Spieler (bei Kefer SC Rosenheim) Rainer Böck verstärkt das Team. Zudem wurde der ehemalige Zweitligaspieler Norbert Mayr, der eigentlich nur noch aushelfen wollte, reaktiviert.
Mannschaft: Neben Böck an Position eins und Mayr an Position drei wird der U15-Nationalspieler und amtierende Mannschaftseuropameister Ken Gibson an Position zwei spielen. Da er aber drei Wochen Pause wegen einer Entzündung einlegen musste, wird zum Saisonauftakt nur ein Spiel absolvieren. An Position vier steht Alexander Schlichtherle. In Gemering wird Routinier Oliver Duchardt für Gibson im zweiten Spiel zum Einsatz kommen. Es wird sein erstes Match nach seinem Achillessehnenriss beim Austiegsturnier zur Bayernliga im Frühjahr sein.
Ziel: Aufstieg in die Bayernliga. Die Mannschaft gehört von ihrer Spielstärke her in diese Liga und dürfte dort wohl eher im oberen Tabellendrittel anzusiedeln sein. Es wird wohl schwerer werden aufzusteigen, als sich im Falle eines Aufstiegs in der Bayernliga zu halten. 'Wir wollen aber nach oben, um Ken Gibson und den nachrückenden Talenten eine Perspektive zu beiten', sagt Jürschik.
Favoriten: SL Schwandorf mit der österreichischen Nummer eins Leopold Czaska an der Top-Position sowie Oliver Rucks, frühere Nummer eins in Deutschland und eine lebende Legende, an Position zwei ist Favorit. 'Wir sind aber Mitfavorit', glaubt Jürschik. Eine Mannschaft steigt direkt in die Bayernliga auf, der Zweite geht in die Relegation. 'Unser Auftaktprogramm ist nicht schwer. Wir müssen beide Partien gewinnen, um mit dem guten Start Schwandorf gleich die Stirn zu zeigen', sagt der Vorsitzende.
Stärken: 'Wir haben eine gute Mischung aus Jung und Alt. Die erfahrenen Spieler sind aber in der Überzahl', sagt Jürschik. 'Die Mannschaft lebt vom Kampf und ihrer Fitness, ist aber auch technisch stark.'
Schwächen: 'Schwer zu sagen. Falls welche da sind, hoffen wir, dass sie in der Saison nicht ins Gewicht fallen.'
Wünsche und Vorstellungen: 'Außer dem Austieg der ersten Mannschaft in die Bayernliga wünsche ich mir, dass die zweite Mannschaft eine gute Saison spielt', sagt Jürschik. Die beginnt in der Bezirksliga am Sonntag ab 13 Uhr mit einem Heimspieltag im Squash- und Tennis-Center im Oberwang. 'Je nach Verlauf der Saison werden wir die Zielsetzung nach oben korrigieren. Villeicht können wir sogar um den Aufstieg mitspielen.' Das Potenzial dazu habe das Team um Timo Wernhard, Thomas Henke, Jörg Dobler, Manfred Richter, Christoph Schlereth und Stefan Moroff, der nach fast fünf Jahren Verletzungspause wieder eingreift. Priorität hat aber die Integration der Nachwuchs- und Freizeit-Spieler. 'Die ist uns wichtig. Vier Jugendliche werden an deutschen Ranglistenturnieren teilnehmen. Wir erhoffen uns eine kontinuierliche Steigerung.
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Klares Ziel: Bayernliga-Aufstieg
1. Squash-Club Kempten in Erlangen in der Relegation
30. März 2006, Kempten (lulu).
Nach dem letzten Spieltag in der Squash-Landesliga mit Siegen zu Hause gegen den RSC München I (4:0) und Spitzenreiter SI Taufkirchen II (4:0) steht dem 1.SC Kempten das Wochenende der Wahrheit bevor. In Erlangen findet die Relegation zur Bayernliga statt. Am Samstag und Sonntag will das Team um Routinier Norbert Mayr in der Nürnberger Peripherie den Wiederaufstieg in die höchste bayerische Spielklasse schaffen, aus der sich die Allgäuer vor drei Jahren freiwillig zurückgezogen hatten.
Mit den zwei Siegen am letzten Spieltag sicherte sich Kempten noch vor dem SC Deisenhofen und hinter Taufkirchen II den zweiten Platz in der Landesliga. Für die Relegation zur Bayernliga war der 1.SC schon vorab qualifiziert. Sehr aussagekräftig war der Sieg gegen Taufkirchen zudem nicht, da der Tabellenführer stark ersatzgeschwächt seine Aufwartung im Allgäu machte.
'Das macht aber gar nichts', sagt Mayr, der neben Alex Schlichtherle, Oliver Duchardt und Roy Gibson schon vor drei Jahren in der Bayernliga spielte. Damals stand mit Oliver Pühl noch ein ehemaliger Bundesliga-Spieler im Kader. Der hat inzwischen jedoch seine Laufbahn beendet, was damals mit ein Grund für den Rückzug aus der Bayernliga war.
Diese Lücke wurde durch U15-Nationalspieler Ken Gibson geschlossen. Marcus Ehrhardt komplettiert das Team, das in Erlangen den Aufstieg als erklärtes Ziel hat.
'Taufkirchen hat zwar geblufft, weiß aber deshalb auch nichts von unserer Spielstärke', so Mayr. Er sieht die Ausgeglichenheit der Kemptener Mannschaft als großes Plus für die Relegation an. 'Fünf Spiele in zwei Tagen sind viel. Da ist es gut, wenn man wechseln kann und die Mannschaft in der Leistungsfähigkeit nichts einbüßt.' Neben Taufkirchen trifft der 1. SC noch auf Deisenhofen, Erlangen II, Schwandorft und Nürnber.
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Drei Wochen unter Dauerstress
Squash: 1.SC Kempten hat ein großes Programm vor sich
17. März 2006, Kempten (moro).
So langsam kommen sogar die Squasher, die normalerweise in der warmen Halle ihrem Sport nachgehen und mit Schnee und Eis eher wenig zu tun haben, in Terminnot. Weil der Spieltag vor zwei Wochen wegen chaotischer Verhältnisse auf den Straßen ausfiel, müssen die Akteure des 1. SC Kempten nun an drei Wochenenden in Folge in die Courts. Für die Squasher bedeutet das Neuland. Den Anfang machen die Kemptener am Sonntag ab 13 Uhr in Gilching. Dort treffen sie am vorletzten Spieltag in der Landesliga auf den Gastgeber und Schlusslicht SC Gilching II sowie auf den Tabellenzweiten SC Deisenhofen
Eine Woche danach wird der ausgefallene Spieltag nachgeholt. Dann erwartet der 1.SC, derzeit auf dem dritten Platz, in eigenen Courts Tabellenführer SI Taufkirchen II und den RSC München, ehe es vom 31. März bis 2. April in der Relegation um den Aufstieg in die Bayernliga geht (Ort steht noch nicht fest).
Um bei der Aufstiegsrunde zur Bayernliga sicher dabei zu sein, benötigt das Team um den Kemptener Kapitän Timo Wernhard aus den zwei letzten Spieltagen noch einen Punkt. Das dürfte kein Problem sein. Deshalb macht sich der Vorsitzende Dietmar Jürschik schon mal Gedanken wie es nach diesem Spieltag weiter geht. "Wir müssen uns dringend mal zusammen setzen. Sollten wir den Aufstieg in die Bayernliga tatsächlich schaffen, müssen wir etwas unternehmen. Denn mit diesem Team, mit dem wir in der Landesliga eine gute Rolle spielen, werden wir in der Bayernliga ganz sicher nicht bestehen können."
Angedacht seien ein, zwei Verstärkungen. Vor allem an Position eins gebe es dringend Handlungsbedarf. Man habe, so Jürschik, schon die Fühler ausgestreckt. Doch noch sei es zu früh, genaueres zu transportieren. Als erstes müsse die Aufstiegsrunde erreicht werden. Jürschik: "Dann müssen wir auch noch aufsteigen." Leichter gesagt, als getan.
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Ken Gibson siegt bei den Austrian Open
Toller Erfolg in Wien für Nachwuchs-Squasher(14)
17. März 2006, Wien/Kempten (moro).
Toller Erfolg für Nachwuchs-Squasher Ken Gibson (14 Jahre), der in der Landesliga für den 1.SC Kempten spielt und ab der nächsten Saison auch im Jugend-Bereich für die Allgäuer aufschlagen wird (derzeits ist er noch beim SC Solln gemeldet): Er gewann in Wien die "Austrian Open", die offene österreichische Meisterschaft in der Klasse U15.
Wien ist ein gutes Pflaster für den jungen Allgäuer. Schon vor zwei Jahren war er dort nicht zu schlagen und holte den Titel, damals allerdings noch in der Klasse U13. Gibson war in Abwesenheit einiger europäischer Spitzenspieler der dominierende Akteur in seiner Altersklasse. Er gewann alle Spiele und gab im Verlauf des Turniers nur einen Satz ab.
Und so nebenbei gibt's schulfrei
"Und der war überflüssig", so Gibson, "weil ich meinen Gegner im ersten, dritten und vierten Satz beim 3:1-Sieg klar beherrscht habe". Für den Erfolg bekam er einen Pokal.
Am Sonntag wird Gibson wieder für den 1.SC Kempten in der Landesliga spielen (siehe Vorschau). Auf Ende Mai freut er sich schon jetzt: Dann findet vom 25. bis 29. in Israel die Jugend-Europameisterschaft statt; Mit Ken Gibson im National-Trikot. Und so ganz nebenbei gibt's auch noch schulfrei...
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Perspektive für die Zukunft
Nachwuchs-Squasher stark
09. März 2006, Kempten (lulu).
Es gab zwar keinen Platz auf dem Treppchen für den Nachwuchs des 1. Squash-Club (SC) Kempten, aber die Platzierungen bei der bayerischen Meisterschaft in Königsbrunn lassen für die nähere Zukunft hoffen.
"Bei den Buben U13 (unter 13 Jahre) musste Johannes Herz die Stärke seiner Gegner anerkennen. Nach drei Niederlagen in der Vorrunde blieb ihm am Ende nur das Spiel um Platz sieben, das er aber gegen Dominik Rauscher (TSV Haunstetten) in vier Sätzen (7:9, 9:7, 9:2, 9:3) letztlich sicher gewann.
Simon Herz schlägt sich gut
Simon Herz hatte bei den Buben U15 einen schweren Stand. In dieser Altersklasse sind die bayerischen Spieler auch in Deutschland das Maß der Dinge. Trotz dieser harten Konkurrenz schlug er sich wacker und spielte nach einem Sieg und zwei Pleiten in der Vorrunde um Platz neun bis zwölf. Dort besiegte er zunächst Kevin Probst (Squash Insel Taufkirchen) glatt in drei Sätzen. Nach der Niederlage gegen Adrian Sirch vom Königsbrunner SC stand für Simon Herz am Ende Rang elf bei der Bayerischen zu Buche.
Bei den Mädchen U15 kam Jana Weinfurter auf den achten Platz. In der Vorrunde wurde sie in ihrer Gruppe nach einem Sieg gegen Lisa Sturm von der Squash Insel Taufkirchen (9:0, 9:4, 9:0) und zwei Niederlagen Dritte. In der Platzierungsrunde unterlag sie Rebecca König (SC Vita Fit Mühldorf) und besiegte Theresa Eder (SRC Marktoberdorf) in fünf umkämpften Sätzen (9:2, 2:9, 2:9, 10:8, 9:2).
Ken Gibson nicht mehr in Solln
In der Altersklasse U15 startete Ken Gibson für den SC Solln und wurde Zweiter (wie berichtet). Gibson wird ab der kommenden Saison auch in den Nachwuchs-Wettbewerben für den 1.SC Kempten aufschlagen, für den er in der Landesliga schon seit längerem eine feste Größe ist. Zur Erklärung: Der Squash-Verband biete die Möglichkeit eines Zweitstartrechts, das Gibson in den letzten Jahren wahrgenommen hat. Seit sich aber in Kempten vor allem durch das Zutun von Übungsleiter Fred Lascht eine größere und tragfähige Nachwuchs-Gruppe gebildet hat, hat Gibson auch im Allgäu eine Plattform, auf der er sich altersgemäß bewegen kann. "Außerdem tun die Leute in Kempten alles für Ken", so Vater Roy Gibson, der den U15-Nationalspieler zu den Turnieren begleitet.
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Ken Gibson im Finale gestoppt
Squasher wird Vizemeister
03. März 2006, Kempten (lulu).
Auch wenn Ken Gibson das Finale um die bayerische Meisterschaft gegen seinen ewigen Kontrahenten Rudi Rohrmüller verlor, so ist der zweite Platz für das Nachwuchs-Talent des 1.Squash-Club Kempten aller Ehren wert. Der 14-Jährige U15-Nationalspieler hatte beim 0:3 (3:9, 4:9, 3:9) keine Siegchance.
"Zu Beginn der Sätze hat er immer gut mitgehalten", so sein Vater Roy Gibson. "Aber nach hinten hin hat er in allen drei Sätzen viele dumme Fehler gemacht." Letztlich war es wohl eine Kopsache bei Ken Gibson, der spielerisch mit dem Rosenheimer auf Augenhöhe ist. "Er hat sich durch Schiedsrichter-Entscheidungen aus dem Konzept bringen lassen und war dann unkonzentriert." Schon in drei Wochen kann sich Gibson bei Rohmüller im Rahmen der deutschen Meisterschaft in Mühlheim ab der Ruhr revanchieren. "Auch dort wird aller Voraussicht nach das Finale Rohrmüller gegen Gibson heißen", so Roy Gibson. "Bundesweit sind die beiden absolute Spitze."
Großes Programm steht an
Derzeit hält sich Ken Gibson bei einem Trainingslager des Bayern-Kaders auf, das in der Ferienzeit in Bad Wörishofen stattfindet. Am Wochenende wird er für Kempten in der Landesliga in die Courts gehen (Vorschau folgt). Am darauf folgenden Wochenende geht die Reise von Gibson weiter: Dann wird er in Wien bei der offenen österreichischen Meisterschaft aufschlagen.
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Aufstiegsrunde fast geschafft
Kemptener Squasher in Form
21. Januar 2006, Kempten (moro).
Der abstiegsbedrohte 1.SC Füssen war an diesem Spieltag in der Squash-Bayernliga. Die Partien der Ostallgäuer gegen SC Gilching und Kelten Squasher Kelheim wurden auf den 12. Februar verlegt.
Vorentscheidung um den Einzug in die Aufstiegsrunde zur Bayernliga: Mit zwei Siegen in eigenen Courts legte der Landesligist 1. SC Kempten nun schon zehn Punkte zwischen sich auf Platz drei und dem Viertplatzierten. Nur die Plätze eins bis drei berechtigen zur Teilnahme an der Qualifikationsrunde ins bayerische Squash-Oberhaus. Gegen die Squash-Insel Dachau und die TBS Sharks Augsburg II gewann Kempten jeweils 3:1.
Einmal mehr überragte Nachwuchs-Talent und U15-Nationalspieler Ken Gibson (14 Jahre) der seine Spiele an Position drei jeweils klar gewann. Der bereitsBayernliga erfahrene Alex Schlichtherle stand ihm an Position zwei der Kemptener in Nichts nach und siegte ebenfalls zweimal.
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Bayernliga-Aufstiegsrunde jetzt in Reichweite
Squash-Landesligist 1.SC-Kempten mit zwei Siegen - Ken Gibson einmal mehr überragend
18. Januar 2006, Kempten (lulu).
Sogar Routinier Norbert Mayr schnürte die Schuhe, um dem 1. Squash-Club Kempten zu helfen, eine Vorentscheidung im Kampf um den Einzug in die Qualifikationsrunde zur Bayernliga zu schaffen. Nach dem Heimspieltag ist soviel klar: Das Team um den diesmal verhinderten Kapitän Timo Wernhard hat es wohl geschafft. Zwei Siege (jeweils 3:1 gegen TBS Sharks Augsburg II und die SI Dachau) ließen das Punktekonto der Kemptener auf 24 anwachsen. Damit hat Kempten nun drei Spieltage vor Saisonende in der Landesliga zehn Zähler Vorsprung auf Rang vier, der nicht mehr zur Aufstiegsrunde berechtigt.
Mayr hatte seine Karriere vor knapp zwei Jahren an den Nagel gehängt. Er hilft aber immer wieder mal aus, wenn Not am Mann respektive im Court ist. Da Kapitän Wernhard nicht dabei war, war es für ihn keine Frage, zu spielen. Er unterlag zwar an Position 1 dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Joachim Hellfritzsch in fünf spektakulären Sätzen (Mayr: „im vierten Satz habe ich schon 6:0 geführt”). Doch Alex Schlichterle hatte gegen Dachau vorher schon den Sack zugemacht. Neuzugang Marcus Erhardt hinterließ dagegen erneut den Eindruck, nicht besonders fit zu sein; womit er Kempten in der Aufstiegsrunde nicht unbedingt eine Hilfe sein dürfte.
Mayr:"Müssen nicht aufsteigen"
Kann gut sein, dass Mayr dann wieder im Einsatz ist. Festlegen will sich der ehemalige Zweitliga-Spieler jetzt aber noch nicht. „Das muss man mal abwarten.” Er ist entgegen der gängigen Meinung der Verantwortlichen beim 1. SC übrigens nicht der Auffassung, dass der Aufstieg mit allen Mitteln geschafft werden muss, damit Nachwuchs-Talent und U15-Nationalspieler Ken Gibson (14 Jahre) für seine sportliche Perspektive in einer höheren Liga bessere Voraussetzungen hat. Mayr: „Sein Kontrahent Rudi Rohrmüller spielt in der Bayernliga an Position 4 und gewinnt jedes Spiel klar. Ich glaube, Ken kann nächste Saison in der Landesliga an Position 2 mehr dazu lernen und hat bessere Spiele als in der Bayernliga”.
Ken Gibson war einmal mehr überragend. Er gab an Position 3 in zwei Partien nur einen einzigen Satz ab. Auch Alex Schlichtherle trug zwei Siege zum Erfolg bei. Er spielte vor drei Jahren mit Mayr, Oliver Duchardt und Roy Gibson (Vater von Ken) schon mal Bayernliga. Der Vorsitzende Dietmar Jürschik: „Wir müssen nicht aufsteigen, würden das Aufstiegsrecht aber bestimmt wahrnehmen.”
1. SC Kempten - TBS Sharks Augsburg II 3:1
Erhardt - Zettl 0:3 (6:9, 1:9, 6:9)
Schlichtherle - Mühlberger 3:0 (9:6, 9:7, 9:4)
Ken Gibson - Kennel 3:0 (9:1, 9:1, 9:5)
Roy Gibson - Tschierse 3:0 (9:2, 9:1, 9:6)
1. SC Kempten - Squash-Insel Dachau 3:1
Mayr - Hellfritzsch 2:3 (0:9, 9:0, 9:0, 6:9, 2:9)
Schlichtherle - Bezdek 3:1 (9:6, 7:9, 9:1, 9:7)
Ken Gibson - Grabmeier 3:1 (4:9, 9:1, 9:1, 9:4)
Duchardt - Polt 3:0 (9:0, 9:0, 9:0)
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Sebastian Laschet im Halbfinale
Nachwuchs-Squasher stark
10. Januar 2006, Kempten (moro).
Am dritten bayerischen Ranglistenturnier in Taufkirchen waren gleich sechs Spieler des 1.Squash-Club Kempten am Start. Ihr Debüt auf weiß-blauer Ebene gab Clara Laschet. In Oberbayern war der 1.SC allerdings vom Pech verfolgt. Nach der ersten Runde mussten zwei Spieler wegen Verletzung passen, darunter auch die Nachwuchs-Hoffnung Johannes Herz in der Klasse U13 (unter 13 Jahren), der an Achillessehnen-Beschwerden litt. Tobias Schleret (U15) gab nach senem zweiten Spiel wegen einer Rückenzerrung auf.
Clara Laschet tat sich bei ihrem Debüt schwer. Sie zeigte jedoch viel Kämpferherz und wurde schließlich Elfte (U15). Jana Weinfurter (U15) kommt dagegen immer besser in Fahrt. Sie zeigte ein starkes Turnier und wurde schließlich Fünfte.
Simon Herz (U15) schlug sich durch und wurde 13. Jugendleiter Fred Laschet: "Er hat gute Anlagen und wird immer besser." Die große Überraschung war Sebastian Laschet. Der Jüngste im U13-Feld stand im Halbfinale. Das verlor er zwar, gawannn aber das kleine Finale und belegte am Ende Rang drei.
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Noch reicht es zur Aufstiegsrunde
1. Squash-Club Kempten in der Landesliga auf Rang drei
15. Dezember 2005, Kempten (lulu).
Besser als nix, aber schlechter als erwartet: Der 1. Squash-Club Kempten fuhr am vierten Spieltag in der Landesliga nur vier Punkte ein. Gegen den Vorletzten SC Gilching II hatten die Allgäuer beim 4:0 keine Mühe. Doch im Spitzenspiel gegen SC Deisenhofen musste der 1. SC beim 2:2 (wegen der mehr gewonnen Sätze bekam der Gegner einen Zusatzpunkt) Federn lassen. "Wenn man das Saisonziel Aufstieg in die Bayernliga zu Grunde legt, war das zu wenig", sagt Dietmar Jürschik, der Vorsitzende des 1. SC. Da er aber einer ist, der grundsätzlich das Positive stärker wahrnimmt, fügt er an: "Wir stehen nach der Vorrunde auf Platz drei, der zur Aufstiegsrunde in die Bayernliga berechtigt. Außerdem haben wir sechs Punkte Vorsprung auf Augsburg, das auf dem vierten Platz steht."
Was schmerzen könnte, ist das schlechte Unentschieden wegen des um einen Satz schwächere Ergebnis gegen Deisenhofen. Hätte Kempten den Zusatzpunkt erhalten, wäre die Mannschaft punktgleich mit dem Tabellenzweiten gewesen.
Doch weder Marcus Ehrhardt an Position 1 noch Kapitän Timo Wernhard an Position 2 gewannen gegen Deisenhofen einen Satz. Da Oliver Duchardt an Position 4 überraschend einen Satz verlor, nutzte auch das klare 3:0 von Alexander Schlichtherle an Position 3 nichts mehr. Dennoch war Duchardt mit zwei Siegen für den 1. SC an diesem Spieltag mit Schlichtherle der überragende Spieler.
Leichtes Spiel gegen SC Gilching II
Gegen den Vorletzten SC Gilching II hatte Kempten leichtes Spiel. Nur Ehrhardt gab an Position 1 einen Satz ab.
SC Deisenhofen - 1. SC Kempten 2:2
Schwerer - Ehrhardt 3:0 (9:3, 9:0, 9:1)
Müller - Wernhard 3:0 (9:2, 9:0, 9:2)
Gürster - Schlichtherle 0:3 (3:9, 1:9, 5:9)
Kendall-Torry Duchardt 1:3 (0:9, 9:5, 5:9, 4:9)
SC Vita Mühldorf - 1. SC Kempten 0:4
Fixmer - Ehrhardt 1:3 (7:9, 8:9, 9:5, 0:9)
Walter - Wernhard 0:3 (0:9, 8:10, 4:9)
Schwarz - Schlichtherle 0:3 (6:9, 1:9, 0:9)
Schiller - Duchardt 0:3 (6:9, 2:9, 0:9)
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Weiter mit Erfolgsteam
1. Squash-Club Kempten bestätigt Vorstand weitestgehend
15. Dezember 2005, Kempten (moro).
"Never change a winning Team" (ändere nie ein erfolgreiches Team) ist die alte englische Weisheit, wenn es darum geht, an Bewährtem festzuhalten. Beim 1. Squash-Club Kempten trifft dies nach der Neuwahl des Vorstands zwar nicht ganz zu, doch die Säulen des Clubs wurden bei der Jahreshauptversammlung wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Dietmar Jürschik, sein Stellvertreter heißt weiter Klaus Wernhard. Kassier bleibt Oliver Duchardt, Fred Laschet ist auch in den nächsten zwei Jahren Jugendwart. Neu im Vorstand sind Thomas Henke (Sportwart für Timo Wernhard) und Manfred Richter (Schriftführer für Anja Wernhard). Paul Goroll (Internet) und Wilfried Nassel (Vergnügungswart) werden künftig den Vorstand verstärken.
Seit zwei Jahren führt Dietmar Jürschik den Ein-Sparten-Verein an, und seitdem geht es dort steil bergauf. Die Nachwuchsarbeit ist die Stärke des Clubs, der mit Ken Gibson einen U15-Nationalspieler in seinen Reihen hat. Weitere Talente (unter anderem Johannes Herz und Sebastian Laschet) lassen hoffen.
Den Boom im Verein verdeutlichen die Mitgliederzahlen. Seit dem Tiefstand 2002 (49) hat der 1. SC um 40 Prozent zugelegt und weist nun 68 Mitglieder auf. Die Kinder und Jugendlichen nehmen kräftig zu. 2000 waren es nur sieben; fünf jahre danach tummeln sich schon wieder 23 Nachwuchs-Spieler in den Courts. Das ist ziemlich genau ein Drittel der Gesamt-Mitgliederzahl. Kein Wunder, dass sich Jürschik gerne zur Wiederwahl stellte und unbesorgt in die Zukunft blickt.
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Aushängeschild gewinnt Turnier
Ken Gibson erfolgreich
1. Dezember 2005, Kempten (moro).
Am 2. deutschen Jugend-Ranglistenturnier in Straubing nahmen auch drei Spieler des 1. Squash-Club Kempten teil. Aushängeschild und U15-Nationalspieler Ken Gibson (14), der in der Jugend für den SC München-Solln startet und für Kempten in der ersten Mannschaft in der Landesliga bei den Erwachsenen an Position 3 spielt, holte sich den Sieg in der Altersklasse U15.
Bei ihrem ersten Start auf einem deutschen Ranglistenturnier belegten die Kemptener Johannes Herz (elf Jahre) und Sebastian Laschet (zehn; damit war er der mit Abstand jüngste Teilnehmer) die Plätze 14 und 19.
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Johannes Herz etabliert sich
Nachwuchs-Squasher stark
26. November 2005, Kempten (moro).
Die Nachwuchsspieler des 1. Squash-Club Kempten taten sich beim 3. bayerischen Jugend-Ranglistenturnier in Straubing teils schwer. Bei den Buben U 15 mussten Tobias Schleret als Zwölfter und Simon Herz (14.) kleine Brötchen backen, zeigten aber Leistungen, die zur Hoffnung Anlass geben. Jana Weinfurter machte mit ihrem achten Platz bei den Mädchen U 15 auf sich aufmerksam. Immer besser werden dagegen Sebastian Laschet als Achter und Johannes Herz als Dritter bei den Buben U 13. Herz hat sich durch seine starken Leistungen inzwischen in der bayerischen Spitze etabliert.
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Ehrhardt braucht Zeit
Squash: Erste Niederlage für 1. SC Kempten in der Landesliga
24. November 2005, Kempten (lulu).
Am dritten Spieltag hat es den 1. SC Kempten erwischt: Das Team um den an diesem Spieltag verhinderten Kapitän Timo Wernhard kassierte gegen die Squash-Insel Taufkirchen II mit 0:4 die erste Saison-Niederlage. Gegen den RSC München II ließen die Allgäuer aber nichts anbrennen und gewannen mit 3:1.
Nach dem dritten Spieltag steht der 1. SC nun auf Platz drei, der die Qualifikation für die Aufstiegsrunde in die Bayernliga bedeuten würde. Die höchste bayerische Spielklasse bleibt für den Vorsitzenden Dietmar Jürschik das erklärte Saisonziel. "Die Niederlage gegen die Taufkirchener ist kein Beinbruch. Die sind für die Landesliga zu stark und würden sogar in der Bayernliga vorne mitspielen. Taufkirchen hat Spieler mit Zweitliga-Praxis. Damit können wir uns noch nicht vergleichen."
Die Betonung liegt für Jürschik auf noch. Er hat großes Vertrauen in sein Team, wo vor allem U15-Nationalspieler Ken Gibson (14 Jahre) in den nächsten Monaten ein großer Leistungssprung zugetraut wird. Auch für Neuzugang Marcus Ehrhardt (Bayernliga/1. SC Füssen) dürfte es künftig mehr Erfolgsmomente als an diesem Spieltag geben. In seinem ersten Einsatz für Kempten musste er an Position 1 zwei Niederlagen einstecken. Dem misst Jürschik eher wenig Bedeutung zu: "Er hat noch Reserven und braucht etwas Zeit. Das werden wir in Ruhe abwarten." Doch an diesem Spieltag erwies sich der mit großen Hoffnungen erwartete ehemalige Neugablonzer noch nicht als Verstärkung.
Taufkirchen war zu stark. Überraschend kam die Niederlage vom einzigen im Team verbliebenen Routinier Oliver Duchardt an Position 4. Alex Schlichtherle wehrte sich an Position 2 vehement, musste aber in fünf Sätzen klein bei geben. Nachwuchs-Hoffnung Gibson war zwar chancenlos, holte aber gegen den RSC München II mit Duchardt und Schlichtherle die entscheidenden Punkte.
RSC München II 1. SC Kempten 1:3
Rischer - Ehrhardt 3:1 (7:9, 9:1, 9:5, 9:3)
Glennon - Schlichtherle 1:3 (6:9, 1:9, 4:9)
Zur Lage - Gibson 1:3 (7:9, 4:9, 9:3, 5:9)
Slepitschka - Duchardt 0:3 (0:9, 2:9, 3:9)
SI Taufkirchen II 1. SC Kempten 4:0
Scherer - Ehrhardt 3:0 (9:4, 9:5, 9:5)
Glaisner - Schlichtherle 3:2 (8:10, 9:3, 7:9, 9:7, 9:3)
Marsden - Gibson 3:0 (9:1, 9:1, 9:0)
Redencz - Duchardt 3:1 (9:4, 9:10, 9:5, 9:4)
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Squash
2. schwäbisches Ranglistenturnier in Königsbrunn
9. November 2005, Kempten (moro).
Mädchen U15: 6. Silvana Schleret, 5. Clara Laschet, 3. Jana Weinfurter. Buben U15: 5. Marc Sauer, 2. Simon Herz, 1. Tobias Schleret. U13: 4. Alexander Doberer, 2. Sebastian Laschet, 1. Johannes Herz. U11: 3. Orfeas Tsiantaris, 2. Ermis Tsiantaris. Männer C: 14. Lilly Mayer, 13. Paul Geroll, 10. Thoralf Mayer, 7. Tobias Schleret, 5. Manfred Richter. Senioren: 7. Diet. Jürschik, 5. Thomas Henke.
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Junge Leute mit Perspektive
Squash: 1. SC Kempten jetzt in der Landesliga auf Rang zwei
26. Oktober 2005, Kempten (lulu).
Das Ziel ist der Aufstieg in die Bayernliga. Dem ist der 1. Squash-Club (SC) Kempten nach dem Heimspieltag in der Landesliga ein gutes Stück näher gekommen. Den SC Vita Mühldorf besiegte das Team um Kapitän Timo Wernhard klar mit 4:0. Gegen Rottal Squash Pfarrkirchen mussten sich die Gastgeber mit einem 2:2 begnügen. Wegen der mehr gewonnen Sätze gab es aber einen Zusatzpunkt für den 1. SC, der nach nun dem zweiten Spieltag auf Platz zwei mit elf punkten rangiert, einen Zähler hinter Titel-Favorit SI Taufkirchen II.
Norbert Mayr springt ein Weil Neuzugang Marcus Erhardt an diesem Spieltag noch gesperrt war, und Roy Gibson verletzungsbedingt ausfiel, sprang Routinier Norbert Mayr bei Kempten ein. "Schön, dass er sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, auch wenn er sein Spiel nicht gewonnen hat", so der Vorsitzende Dietmar Jürschik. Der ehemalige Zweitliga-Spieler Mayr zeigte gegen Pfarrkirchen das wohl schönste Spiel an diesem Tag. Und die zwei Sätze, die Mayr für sich entschied, sorgten ja auch für den wichtigen Zusatzpunkt der Allgäuer.
Souverän entledigte sich auch das zuletzt angeschlagene (Patella-Sehne) Nachwuchs-Talent des 1. SC, Ken Gibson (14), der Aufgabe. "So langsam ist er wieder im Vollbesitz seiner Kräfte", freute sich Jürschik. Der U15-Nationalspieler ist im Sommer zwölf Zentimeter gewachsen und musste in den letzten drei Monaten mit dem Training wegen Wachstumsproblemen sehr kurz treten.
Fast so stark wie in der Bayernliga
Nicht zuletzt die Entwicklung von Gibson macht Jürschik zuversichtlich, wenn es am nächsten Spieltag gegen den Titel-Favoriten Taufkirchen geht. Auch die Stärke des 1. SC in den hinteren Positionen mit den ehemaligen Bayernliga-Spielern Alex Schlichtherle und Oliver Duchardt lässt hoffen. Jürschik: "Wir sind fast wieder so stark wie zu Bayernliga-Zeiten mit dem Unterschied, dass wir jetzt junge Leute mit Perspektive im Team haben."
1. SC Kempten SC Vita Mühldorf 4:0
Wernhard - Schwaighofer 3:1 (9:3, 9:4, 2:9, 9:1)
Schlichtherle - Siebenmorgen 3:0 (9:2, 9:2, 9:3)
Ken Gibson - Oberhofer 3:0 (9:1, 9:1, 9:3)
Duchardt - Rosinski 3:0 (9:0, 9:0, 9:2)
1. SC Kempten Rottal Squash Pfarrkirchen II 2:2
Wernhard - Tomlinson 1:3 (3:8, 8:10, 9:5, 6:9)
Mayr - Gottschlich 2:3 (4:9, 9:0, 9:7, 5:9, 2:9)
Schlichtherle - Kitzing 3:0 (9:7, 10:9, 9:1)
Duchardt - Koppermüller 3:0 (9:0, 9:1, 9:0)
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Platz drei bei der Bayerischen
Squash-Nachwuchs des 1. SC Kempten überraschend stark
22. Oktober 2005, Kempten (moro).
Überraschend stark präsentierte sich der Nachwuchs des 1. Squash-Club Kempten bei der bayerischen Mannschaftsmeisterschaft der Altersklassen U13 und U15 in Straubing. Das U13-Team mit Clara Laschet, Sebastian Laschet, Johannes Herz und Gastspielerin Lena Golda (Marktoberdorf) kam völlig überraschend auf Platz drei. Im Halbfinale unterlag der 1.SC der Mannschaft von Kefer Rosenheim mit 0:3. Im Spiel um Platz drei sicherten Sebastian Laschet und Johannes Herz den 2:1-Erfolg. In der Vorrunde gab es Erfolge gegen die Mannschaften von Squash Tower Rosenheim und der Squash Insel Taufkirchen (jeweils mit 2:1). Gegen Erlangen setzte es jedoch eine 0:3-Niederlage.
Das U15-Team mit Jana Weinfurter, Simon Herz und Tobias Schleret kam auf Platz acht. In der Vorrunde schaffte Kempten Erfolge gegen Marktoberdorf (2:1) und Allershausen (3:0). Gegen Taufkirchen (1:2) und Mühldorf (0:3) gab es Niederlagen. Im Spiel um Platz sieben verlor der 1.SC mit 1:2 gegen Lengfeld, besiegte aber im Spiel um Platz acht Dachau mit 3:0. Überragender Akteur war Tobias Schleret, der fünf von sechs Partien gewann. Auch Simon Herz steigerte sich im Verlauf des Turniers und ging dreimal als Sieger aus dem Court. Jana Weinfurter siegte zweimal.
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Der Nachwuchs tut sich schwer
Saison-Start für Squasher
21. Oktober 2005, Kempten (moro).
Beim ersten bayerischen Ranglisten-Turnier in Erlangen startete der Nachwuchs des 1. Squash-Club Kempten in die Saison. Alle Spieler mussten eine Altersklasse höher starten und taten sich recht schwer. Mädchen U15: 8. Jana Weinfurter; Buben U15: 12. Tobias Schleret, 15. Simon Herz; Buben U13: 7. Johannes Herz, 8. Sebastian Laschet.
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Die Bayernliga fest im Visier
Squash: Marcus Erhardt, Neuzugang aus Füssen, soll 1. SC Kempten zum Aufstieg verhelfen
19. Oktober 2005, Kempten (lulu).
Der Saisonstart verlief schon mal glänzend. Zweimal gewann der 1. SC Kempten in der Squash-Landesliga mit 3:1 (gegen TBS Sharks Augsburg II und Squash Insel Dachau) und steht mit zwei weiteren Mannschaften an der Tabellenspitze (wie berichtet). Doch das war bei weiten noch nicht alles, wie Vorsitzender Dietmar Jürschik mitteilt. Den Kemptenern gelang ein spektakulärer Coup: Nach der Wechselfrist wurde vom Allgäuer Rivalen und Bayernligisten 1. SC Füssen Marcus Erhardt (früher Squash Park Neugablonz) verpflichtet. Mit dem Kaufbeurer, der an Position 1 spielen soll, wollen Jürschik und Co. den Aufstieg in die Bayernliga in dieser Saison fest ins Visier nehmen.
"Mit Ehrhardt als Spitzenspieler haben wir tolle Möglichkeiten nach hinten", so Jürschik. Kapitän Timo Wernhard sowie die Bayernliga erfahrenen Alex Schlichterle (vormals Hamöller) und Oliver Duchardt rücken nach hinten auf die Positionen zwei, drei und vier. "Dort werden wir wohl nicht viele Partien verlieren", mutmaßt Schlichterle.
Am Heimspieltag noch gesperrt Dazu kommt noch Nachwuchs-Talent Ken Gibson (13), der derzeit aber an einer Reizung der Patella-Sehne im linken Knie laboriert. "Das sind normale Wachstumsstörungen", beruhigt Vater Roy Gibson, der am ersten Spieltag an Position vier aushalf und mit zwei Siegen am starken Saisonstart beteiligt war. Kann sein, dass Gibson sr. auch am nächsten Spieltag dann spielt der 1. SC Kempten am Sonntag, 23. Oktober, ab 13 Uhr in eigenen Courts gegen SC Mühldorf und Rottal Squash Pfarrkirchen noch mal aushelfen muss.
Der Grund: Erhardt ist noch gesperrt, weil er nicht innerhalb der regulären Frist den Verein gewechselt hat. Er musste nachgemeldet werden und bekam vom Squash-Verband zwei Spieltage Sperre. Der Hintergrund: Erhardt hatte lange überlegt, ob er Füssen verlassen soll. Ursprünglich hatte er sein Engagement bei Kempten an Bedingungen geknüpft. Jürschik stellt klar: "Bei uns wird kein Geld gezahlt. Das haben wir in Absprache mit allen Mannschaftsspielern so beschlossen." Erhardt, der unter der Woche in einem Bankhaus in Salzburg arbeitet und nur am Wochenende im Allgäu ist, akzeptierte schließlich diese Konditionen und verspricht: "Ich komme nach Kempten, um aufzusteigen. Das zählt, und sonst nichts. Und mich reizt, mal mit Ken Gibson zusammen zu spielen."
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Hiobsbotschaft für Ken Gibson
Nachwuchs-Sportler enttäuscht: Squash wohl keine olympische Disziplin 2012 in London
20. August 2005, Kempten (lulu).
Es war das große Ziel von Ken Gibson (14): Bei den Olympischen Spielen 2012 in London wollte der Nachwuchs-Squasher des 1. SC Kempten dabei sein. Das hatte er nicht nur einmal in die Runde geworfen, wenn er nach seinen Zielen befragt wurde. Das wohl größte bayerische Talent in seiner Altersklasse wurde nun wahrscheinlich um den Traum beraubt.
Aber nicht, weil es der Allgäuer eventuell sportlich nicht schaffen könnte. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat bei seiner Vollversammlung in Singapur vor kurzem beschlossen, dass es keine weitere Sportart bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking/China geben wird. Vielmehr wurde das Kontingent von 28 auf 26 reduziert. Für die Sportarten Softball und Baseball, die künftig nicht mehr olympisch sein werden, wurde kein Ersatz zugelassen. So scheiterten auch Karate, Golf, Rugby und Rollsport, die wie Squash zur Debatte standen. Damit ist fast schon sicher, dass Squash auch vier Jahre danach in London nicht olympisch wird.
Gibson kann die Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen und ist enttäuscht über den Beschluss des IOC; zumal Squash in Großbritannien den ähnlichen Stellenwert wie Fußball hierzulande besitzt. Squash wird auf der Insel von allen Altersgruppen betrieben. Es gibt viele Vereine, Courts und Trainer, die in eigenen Profi- und Hobby-Ligen dem Sport im Käfig nachgehen. "Wo denn dann, wenn nicht in England", fragt sich Gibson, der für den 1. SC Kempten schon seit eineinhalb Jahren in der Landesliga spielt und mit seinem Klub in die Bayernliga aufsteigen will.
Schuhe nicht an den Nagel hängen
Squash in London nicht in den Reigen olympischer Sportarten aufzunehmen hätte ungefähr so viel Sinn, wie Fußball aus dem Programm zu nehmen, sollte Olympia mal in Brasilien Station machen. So die Meinung von Dietmar Jürschik, dem Vorsitzenden des 1. SC Kempten. Er hat aber keine Angst, dass sein Vorzeigespieler, der im Frühjahr sein Debüt in der U15-Nationalmannschaft gab, seine Squash-Schuhe an den Nagel hängt.
Ob ihn der Entschluss des IOC, Squash 2008 nicht als olympische Sportart aufzunehmen, in seinem Ehrgeiz bremst, oder ihn gar dazu bewegt, aufzuhören? "Auf gar keinen Fall", sagt Gibson, der ins Gymnasium in Oberstdorf geht und in den letzten Monaten Besuch aus Kolumbien hatte. Im Rahmen eines Sportaustausches war die dortige Nummer 1 der U17 bei den Gibsons Gast. Und die zwei hatten viel Spaß, auch wenn Squash vorerst nicht olympisch werden wird.
Mit dem Opa im Flugzeug auf Tour
Derzeit befindet sich Ken in Perth/Australien, der Heimat seines Vaters. Auf dem fünften Kontinent wird nicht nur Squash auf dem Programm stehen, sagt Vater Roy, der seinen Junior nicht begleiten kann. "Ken freut sich, mit seinem Opa mit der Cessna Touren zu unternehmen und Golf zu spielen." Auch darin soll er durchaus Talent haben.
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